Caritas startet Initiative gegen Konflikte zwischen Geflüchteten und Gastgebern
Philipp SchulteCaritas startet Initiative gegen Konflikte zwischen Geflüchteten und Gastgebern
Caritas startet Initiative gegen wachsende Spannungen zwischen Geflüchteten und Gastgebern
Die Caritas hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um die zunehmenden Konflikte zwischen Geflüchteten und ihren Aufnehmenden zu entschärfen. Das Programm „Caritas 4U“ bietet spezialisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote an. Nun beteiligt sich auch der Caritasverband Wuppertal/Solingen an der Aktion.
Denn der Bedarf an individueller Beratung steigt – sowohl bei Geflüchteten als auch bei ihren Gastfamilien. Viele ukrainische Schutzsuchende, die privat untergebracht sind, geraten mit längerer Aufenthaltsdauer zunehmend unter Druck. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die Caritas Caritas 4U eingeführt, das gezielte Hilfe leistet.
In Wuppertal und Solingen koordiniert Aleksandra Dicke das Unterstützungsangebot. Sie steht bei belastenden Situationen zur Seite, vermittelt in Konflikten und hilft bei der Suche nach alternativen Wohnmöglichkeiten. Ihre Arbeit ist Teil des Fachdienstes für Integration und Migration der Caritas.
Betroffene können sich telefonisch an Dicke wenden. Sie ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9:00 und 14:00 Uhr unter der Nummer 49 202 2805237 erreichbar.
Ziel der Caritas-4U-Initiative ist es, Spannungen abzubauen und die Lebensbedingungen zu verbessern. Mit ihrem Angebot leistet Aleksandra Dicke konkrete, praxisnahe Hilfe für die Betroffenen. Das Programm ist nun über den örtlichen Caritasverband in Wuppertal und Solingen aktiv.
