28 March 2026, 18:19

Chaos nach Dortmund-Spiel: 34 Ermittlungen und 152 Stadionverbote

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Chaos nach Dortmund-Spiel: 34 Ermittlungen und 152 Stadionverbote

Ausschreitungen und Chaos überschatten Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV

Am 21. März 2026 wurde ein Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV von Gewalt und Unruhen überschattet. Rund 300 vermummte Dortmunder Fans blockierten nach dem Spiel die Busse der Gäste-Mannschaft, was zu Zusammenstößen und öffentlichen Ruhetörungen führte. Die Polizei hat seitdem 34 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten eingeleitet, die von Diebstahl bis zu Körperverletzung reichen.

Die Probleme begannen bereits vor Anpfiff. Im Dortmunder Stadtzentrum kam es zu zwei bewaffneten Raubüberfällen, bei denen mutmaßlich Anhänger von Borussia Dortmund Opfer bedrohten. Im Signal Iduna Park wurden während des Spiels – das 81.365 Zuschauer, darunter 7.770 Auswärtsfans, verfolgten – von Unbekannten Pyrotechnik gezündet.

Nach dem Abpfiff umzingelte eine große Gruppe größtenteils vermummter Dortmunder Fans die Busse des Hamburger SV. Es kam zu gegenseitigen Angriffen und schweren Störungen der öffentlichen Ordnung. Die Polizei reagierte mit der vorläufigen Festnahme von 16 Verdächtigen und verhängte gegen 152 Personen Stadionverbote. Die Behörden bestätigten, dass die Ermittlungen Diebstahl, Raub, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz umfassen.

Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art in diesem Jahr. Bereits am 28. Januar hatte sich vor einem Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Inter Mailand ein bewaffneter Raubüberfall ereignet. Einen Monat später versuchten Auswärtsfans des FC Bayern München bei einem weiteren Spiel, die Stadionkontrollen zu umgehen. Die Dortmunder Polizei hat angekündigt, weiterhin konsequent gegen diejenigen vorzugehen, die Fußballveranstaltungen in rechtsfreie Räume verwandeln.

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Die Folgen des Spiels belaufen sich auf 34 laufende Strafverfahren, wobei noch unklar ist, wie viele der vorläufig Festgenommenen tatsächlich angeklagt werden. Gegen 152 Personen wurden bereits Stadionverbote verhängt. Die Polizei bleibt wachsam und geht weiter gegen gewalttätiges Verhalten im Zusammenhang mit Fußballspielen in der Stadt vor.

Quelle