29 April 2026, 12:16

Doppelschlag in Meinerzhagen: Betrüger täuschen Seniorin und Firma mit perfiden Tricks

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Doppelschlag in Meinerzhagen: Betrüger täuschen Seniorin und Firma mit perfiden Tricks

Zwei Betrugsfälle erschüttern Meinerzhagen – Seniorin und Unternehmen als Opfer

In Meinerzhagen sind zwei unabhängige Betrugsfälle bekannt geworden, bei denen sowohl eine ältere Bewohnerin als auch ein lokales Unternehmen Opfer von Kriminellen wurden. In einem Fall verlor eine 76-jährige Frau Geld, nachdem Betrüger sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Im anderen Fall wurde ein Unternehmen dazu gebracht, Zahlungen auf ein gefälschtes Konto zu überweisen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Seniorin erhielt einen Anruf von einer Person, die vorgab, von ihrer Bank zu sein. Der Anrufer überredete sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Auf Anweisung der Betrüger schwieg sie über den Anruf, während von ihrem Konto aus mehrere hohe Überweisungen getätigt wurden. Die Polizei half ihr später, die betroffenen Konten zu sperren, um weitere Verluste zu verhindern.

Im zweiten Fall schrieben Betrüger einem Meinerzhagener Unternehmen eine E-Mail mit gefälschten Bankdaten und gaben sich als vertrauenswürdiger Geschäftspartner aus. Das Unternehmen führte Zahlungen auf das betrügerische Konto aus, bevor der Schwindel auffiel. Die Behörden bestätigten, dass Betrüger ihre Opfer oft im Voraus ausspionieren und öffentlich zugängliche Daten nutzen, um glaubwürdige Fake-E-Mails zu erstellen.

Die Polizei wies darauf hin, dass echte Bankmitarbeiter niemals nach PINs, Passwörtern oder TAN-Nummern telefonisch fragen. Unternehmen wurden geraten, unerwartete Anfragen zur Änderung von Zahlungsdaten besonders sorgfältig zu prüfen.

Beide Fälle werden weiterhin ermittelt. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis zur Verfügung. Bürger und Unternehmen werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und bei unaufgeforderten Anrufen oder E-Mails, die finanzielle Daten abfragen, besonders skeptisch zu sein.

Quelle