Tag der Werte 2025: Dortmund feiert Kultur und Widerstand der Sinti und Roma
Anton MeyerTag der Werte 2025: Dortmund feiert Kultur und Widerstand der Sinti und Roma
Tag der Werte 2025 in Dortmund: Im Fokus stehen Leben und Kultur der Sinti und Roma
Der Tag der Werte 2025 in Dortmund widmet sich dem Leben und den Erfahrungen der Sinti- und Roma-Gemeinschaften. Veranstaltet von der Dortmunder Polizeidirektion und dem Multikulturellen Forum, findet die Veranstaltung am 26. Mai statt. Das diesjährige Thema knüpft an eine neue Partnerschaft zwischen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW an, die sich gegen Diskriminierung einsetzt und die Teilhabe der Minderheit stärken soll.
Die Idee für das Motto 2025 entstand in einem Gespräch zwischen Roman Franz, Emanuela Dimova-Gombar, Gregor Lange und Gülay Köppen. Gregor Lange, Dortmunder Polizepräsident, betonte, dass die Veranstaltung historische Kämpfe würdigen und gleichzeitig den Dialog mit den heutigen Sinti- und Roma-Gemeinschaften fördern werde.
Der Tag der Werte ist eine jährliche Initiative der Dortmunder Polizei, die deren Rolle in der Demokratie thematisiert. Frühere Ausgaben brachten Referent:innen wie den Soziologen Aladin El-Mafaalani oder Neven Subotić von der well:fair-Stiftung auf die Bühne.
Im Rahmen des Programms 2025 wird die Ausstellung «RassenDiagnose: Zigeuner» gezeigt, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Der Landesverband, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, bietet jährlich rund 2.500 Fachberatungen in 12 Sprachen an.
Ende November 2024 unterzeichneten die NRW-Landesregierung und der Verband einen Rahmenvertrag, der die politische Teilhabe von Sinti und Roma stärken und Diskriminierung bekämpfen soll. Medienanfragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an Peter Bandermann bei der Dortmunder Polizei.
Der Tag der Werte 2025 beleuchtet sowohl die historische Verfolgung als auch das heutige Leben der Sinti und Roma. Die Veranstaltung baut auf dem kürzlich geschlossenen Landesabkommen auf, das Inklusion fördern und Vorurteile abbauen soll. Die Organisator:innen hoffen, damit eine breite gesellschaftliche Debatte und mehr Verständnis anzustoßen.






