04 April 2026, 04:15

Drogenunfall in Hüsten: E-Bike-Fahrer kollidiert mit Fußgängerin unter Cannabis-Einfluss

Ein gelber Krankenwagen mit zwei sichtbaren Insassen fährt an parkenden Fahrrädern auf einem Gehweg vorbei, mit einem Glasfenster-Gebäude im Hintergrund.

Drogenunfall in Hüsten: E-Bike-Fahrer kollidiert mit Fußgängerin unter Cannabis-Einfluss

Ein 23-jähriger Mann aus Neheim ist gestern Nachmittag mit seinem E-Bike in Hüsten gegen eine Fußgängerin geprallt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:20 Uhr auf der Marktstraße und endete mit leichten Verletzungen für beide Beteiligte. Wie die Polizei später bestätigte, stand der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Cannabis.

Der Zusammenstoß passierte, als der 23-Jährige mit seinem E-Bike auf dem Gehweg in Richtung Kleinbahnstraße fuhr. Gleichzeitig betrat eine 25-jährige Frau aus Köln den Bürgersteig, nachdem sie einen nahegelegenen Friseursalon verlassen hatte. Bei der Kollision zogen sich beide leichte Verletzungen zu.

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Die Beamten brachten den Mann zur Polizeidienststelle in Arnsberg, wo er den Konsum von Cannabis einräumte. Im Rahmen der Ermittlungen wurde eine Blutprobe entnommen. Nach der Bearbeitung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der Fall reiht sich in einen größeren Trend in Nordrhein-Westfalen ein. In den vergangenen fünf Jahren haben Polizeibehörden in Städten wie Köln und Düsseldorf sowie in Kreisen wie dem Rhein-Sieg-Kreis jährlich zwischen 1.200 und 1.500 Radfahrer und E-Bike-Nutzer wegen Fahrens unter Cannabiseinfluss belangt. Die Bußgelder liegen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro, in einigen Fällen kommen bis zu drei Monate Fahrverbot hinzu. Bluttests werden durchgeführt, wenn der THC-Wert 1 ng/ml übersteigt, und Speicheltests sind in den letzten Jahren häufiger geworden.

Der Unfall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Drogenkonsums im Straßenverkehr in der Region. Die Behörden setzen weiterhin auf strenge Sanktionen, darunter Geldstrafen, Entzug der Fahrerlaubnis und in schweren Fällen sogar strafrechtliche Konsequenzen. Dem 23-Jährigen drohen nun mögliche rechtliche Folgen nach den Verkehrsregelungen.

Quelle