11 March 2026, 22:33

Duisburgs Gasverbrauch 2025: Stabil trotz Frosttagen und Fernwärme-Effekt

Eine Liniengrafik, die den Primärenergieverbrauch nach Brennstoff von 1980 bis 2040 zeigt, unterteilt in vier Abschnitte, die verschiedene Brennstoffquellen darstellen, wobei jeder Abschnitt in Prozent unterteilt ist.

Duisburgs Gasverbrauch 2025: Stabil trotz Frosttagen und Fernwärme-Effekt

Gasverbrauch in Duisburg blieb 2025 nahezu unverändert

Der Gasverbrauch in Duisburg zeigte 2025 im Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen. Zwar blieb die Gesamtnachfrage der Stadt stabil, doch entwickelten sich der private und gewerbliche Verbrauch gegenläufig. Ein kälterer Winter sowie Schwankungen bei der Fernwärme spielten dabei eine entscheidende Rolle.

Insgesamt lag der Gasverbrauch Duisburgs 2025 mit rund 1,89 Terawattstunden (TWh) auf dem Niveau des Vorjahres. Das von den Netzen Duisburg betriebene Netz umfasst etwa 1.760 Kilometer und versorgt rund 70.300 Zählpunkte. Der Großteil des Gases wird in der Heizperiode von Oktober bis April verbraucht.

Privatverbrauch leicht gestiegen, Industrie spart ein Private Haushalte verbrauchten 2025 etwas mehr Gas – die Nachfrage stieg um 5,8 Millionen Kilowattstunden (kWh). Dieser Anstieg fiel jedoch geringer aus als in anderen Großstädten wie Berlin (plus 15 Prozent) oder Hamburg (plus 12 Prozent). Gründe dafür sind der höhere Fernwärmeanteil in Duisburg sowie weniger ausgeprägte Witterungseinflüsse. Daten der Deutschen Energie-Agentur (dena) bestätigen diesen Trend.

Gewerbliche und industrielle Kunden drosselten ihren Verbrauch hingegen um 13,4 Millionen kWh im Vergleich zu 2024. Zudem verzeichnete die Stadt 2025 mit 45 Frosttagen deutlich mehr als im Vorjahr (18 Tage). Trotz der kälteren Temperaturen ist der Gasverbrauch privater Haushalte seit 2021 jedoch um etwa 468 Millionen kWh gesunken.

Gemischtes Bild beim Gasbedarf Die Zahlen zeigen ein uneinheitliches Bild: Während Haushalte etwas mehr Energie verbrauchten, reduzierten Unternehmen und Industrie ihren Bedarf. Die Abhängigkeit von Fernwärme und die Temperaturschwankungen prägen weiterhin das Energieprofil der Stadt.

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