25 March 2026, 04:14

E.ON stockt Netzausbau-Budget auf 48 Mrd. Euro bis 2030 auf – trotz Ertragsdelle

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal" zeigt.

E.ON stockt Netzausbau-Budget auf 48 Mrd. Euro bis 2030 auf – trotz Ertragsdelle

E.ON stockt Investitionsbudget für Netzausbau bis 2030 auf 48 Milliarden Euro auf

Der Energiekonzern erhöht seine Ausgaben für den Ausbau der Stromnetze, um langfristiges Wachstum zu sichern – trotz eines erwarteten leichten Rückgangs der Erträge in diesem Jahr. Aktionäre dürfen sich zudem über eine höhere Dividendenausschüttung auf der anstehenden Hauptversammlung freuen.

Die Nettogewinne von E.ON aus den deutschen Stromnetzen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen: von 375 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 1,2 Milliarden Euro 2025. Treiber dieses Wachstums waren regulierte Erlöserhöhungen, Inflationsanpassungen sowie Investitionen in die Modernisierung der Netze für erneuerbare Energien. Die Expansion steht im Einklang mit der deutschen Energiewende und der steigenden Nachfrage durch die Elektrifizierung.

Die Unternehmensführung prognostiziert für 2026 einen leichten Rückgang des bereinigten EBITDA auf Konzernebene – zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro. Dennoch bleibt E.ON zuversichtlich in Bezug auf die langfristige Strategie. Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an, gestützt durch die laufenden Netzinvestitionen.

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Der Aktienkurs von E.ON spiegelte diese gemischte Perspektive wider: Nach einem 52-Wochen-Hoch von 20,30 Euro Mitte März gab die Aktie wieder auf etwa 18,85 Euro nach. Weitere Details werden Investoren im nächsten Quartalsbericht erfahren, der am 13. Mai 2026 erwartet wird.

Für die Aktionäre gibt es indes positive Nachrichten: Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 plant E.ON, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie zu erhöhen.

Mit dem 48-Milliarden-Plan für den Netzausbau setzt E.ON auf eine Balance zwischen kurzfristigem Ertragsdruck und langfristiger Wachstumsstrategie. Die Investitionen sollen die Infrastruktur für erneuerbare Energien und die Elektrifizierung stärken. Durch höhere Dividenden und klare Wachstumsziele positioniert sich das Unternehmen für das kommende Jahrzehnt.

Quelle