Eintracht Frankfurt setzt langfristig auf Teenager-Talent Eba Bekir Işı
Julian FrankeEintracht Frankfurt setzt langfristig auf Teenager-Talent Eba Bekir Işı
Eintracht Frankfurt hat das junge Talent Eba Bekir Işı mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet – ein klares Zeichen des Vertrauens in seine Zukunft. Der 17-jährige defensive Mittelfeldspieler hat bereits das Interesse mehrerer Vereine geweckt, darunter Schalke 04 und Werder Bremen.
Sein Durchbruch im Profifußball gelang Işı in der vergangenen Saison: Am 7. Oktober 2023 gab er sein Bundesliga-Debüt für Frankfurt. Nur wenige Wochen später wurde er mit seinem Einsatz gegen die AS Rom in der Europa League am 25. Oktober 2023 zum jüngsten Spieler der Klubgeschichte in einem europäischen Wettbewerb.
Bis März 2026 hatte sich seine Entwicklung rasant beschleunigt. In der Bundesliga stand er 12-mal in der Startelf und wurde achtmal eingewechselt. Zudem bestritt er 15 Partien in der Europa League, sowohl in der Gruppenphase als auch in den K.-o.-Runden. Parallel dazu kam er in über 25 Spielen pro Saison für Frankfurts U23 in der 3. Liga zum Einsatz und absolvierte fünf Pokalspiele für die Profis. Insgesamt zählt er bereits mehr als 50 Einsätze im Herrenbereich – eine beeindruckende Bilanz, die ihn zu einem wichtigen Rotationsspieler macht.
Trotz seines Aufstiegs bleibt Işı weiterhin für die U19 aktiv und spielt zudem für die zweite Mannschaft in der viertklassigen Hessenliga. Seine Fortschritte bleiben nicht unbemerkt: Schalke 04 soll seine Situation genau beobachten und könnte bei einem möglichen Wechsel ein dauerhaftes Transferangebot unterbreiten. Auch Werder Bremen, Red Bull Salzburg, Elversberg und die SpVgg Fürth zeigen Interesse.
Frankfurts Entscheidung, Işı langfristig zu binden, unterstreicht das Vertrauen in sein Potenzial. Mit über 50 Einsätzen im Profibereich balanciert er weiterhin zwischen Jugend- und Herrenfußball. Seine nächsten Schritte dürften vor der kommenden Saison weitere Beachtung finden – sowohl bei seinem aktuellen Verein als auch bei konkurrierenden Klubs.