Ennepe-Ruhr-Kreis stärkt Einbruchschutz durch neues Präventionsnetzwerk
Anton MeyerEnnepe-Ruhr-Kreis stärkt Einbruchschutz durch neues Präventionsnetzwerk
Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr ist offiziell dem Netzwerk „Sicher zu Hause“ beigetreten, einer Initiative zur Einbruchprävention, die von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul unterstützt wird. Die Partnerschaft wurde am 22. Juli 2025 im Rahmen eines Treffens im zentralen Polizeigebäude in Ennepetal besiegelt, an dem Führungsbeamte und lokale Akteure teilnahmen, um die nächsten Schritte zu besprechen.
Das Netzwerk „Sicher zu Hause“ verbindet Polizeibehörden mit Kommunen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen, um die öffentliche Sicherheit zu verbessern. Sein Hauptziel besteht darin, Bürgerinnen und Bürger durch fachkundige, neutrale Beratung – frei von kommerziellen Interessen – über Einbruchschutz aufzuklären.
Bei dem Auftakttreffen vertraten Kriminalhauptkommissarin Kirsten Gehrisch und Kriminaldirektor Martin Zabek die Polizei Ennepe-Ruhr. Zabek betonte, wie wirksame Präventionsmaßnahmen direkt die tägliche Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen stärken.
Die Region verfügt bereits über eine eigene lokale Sicherheitspartnerschaft, die eine regelmäßige Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürgerinitiativen gewährleistet. Die neue Anbindung an „Sicher zu Hause“ baut auf diesen bestehenden Strukturen auf, indem sie den Zugang zu Fachwissen und abgestimmten Kampagnen erweitert.
Im nächsten Schritt wird die Initiative Aufklärungsprogramme im gesamten Kreis ausrollen. Bürgerinnen und Bürger können mit Workshops, Informationsmaterialien und direkter Unterstützung durch geschulte Berater rechnen. Polizei und Partner werden eng zusammenarbeiten, um Einbruchsrisiken zu verringern und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft zu stärken.






