LANCOM startet mit dualer Führung in eine neue strategische Ära
LANCOM, europäischer Hersteller von Netzwerkinfrastruktur, startet in neue Führungsära
Seit Anfang März 2025 steht der Netzwerkspezialist LANCOM unter neuer Führung: Zwei gleichberechtigte Geschäftsführer haben die Leitung übernommen. Die Umstrukturierung markiert einen strategischen Wandel für das Unternehmen, das weiterhin zur Münchner Rohde & Schwarz-Gruppe gehört.
LANCOM wurde 2002 von Ralf Koenzen gegründet, um eine europäische Alternative im Bereich der Netzwerkinfrastruktur zu etablieren. Seitdem hat sich das Unternehmen innerhalb der Sparte „Networks & Cybersecurity“ von Rohde & Schwarz weiterentwickelt.
Koezen hat zwar kürzlich den Posten des CEO aufgegeben, bleibt dem Unternehmen aber als Vorsitzender des Aufsichtsrats verbunden. In dieser Funktion wird er sich künftig auf die langfristige Ausrichtung des Unternehmens konzentrieren.
Die Nachfolge als duale Geschäftsführung treten Constantin von Reden und Robert Mallinson an. Von Reden zeichnet für die Unternehmens- und Portfoliostrategie verantwortlich, während Mallinson den Vertrieb leitet. Beide betonen die Stärken von LANCOM: Von Reden hebt die Kombination aus deutscher Ingenieurskunst und modernster Technologie hervor, Mallinson sieht hingegen erhebliche Wachstumschancen für das Unternehmen in Europa.
Mit dem Führungswechsel führt LANCOM erstmals ein duales Management ein. Koenzens Wechsel in den Aufsichtsrat sichert Kontinuität, während die neuen Geschäftsführer die Expansion vorantreiben wollen. Das Unternehmen bleibt damit ein zentraler Akteur in der europäischen Netzwerkinfrastruktur – eingebettet in den Rohde & Schwarz-Konzern.






