26 April 2026, 12:20

"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D – doch bleibt der Roguelike-Klassiker sich treu?

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"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D – doch bleibt der Roguelike-Klassiker sich treu?

Vor einem Monat feierte Enter the Gungeon sein zehnjähriges Jubiläum. Seit seinem Release hat sich das Spiel über 14 Millionen Mal verkauft und das moderne Action-Roguelike-Genre maßgeblich geprägt. Nun arbeitet der Entwickler Dodge Roll an einem Nachfolger, der das erfolgreiche Konzept des Originals verfeinern soll.

Enter the Gungeon setzte vor einem Jahrzehnt neue Maßstäbe für Action-Roguelikes: Die Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und prozedural generierten Dungeons wurde zum Vorbild für das Genre. Heute arbeitet das Team von Dodge Roll an Enter the Gungeon 2, das die bewährten Spielmechaniken beibehält, aber auf einen 3D-Artstyle umsteigt.

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Dave Crooks, Designer bei Dodge Roll, äußert sich zwiespältig über die aktuelle Entwicklung von Roguelikes. Sein Vorwurf: Viele neuere Titel wie Vampire Survivors oder Balatro setzten zu stark auf Fortschrittssysteme, die wie Glücksspiel wirken. Spiele wie Minos verfehlten seiner Meinung nach das Wesen klassischer Roguelikes. Als authentischeres Beispiel für die Wurzeln des Genres nennt er stattdessen Caves of Qud.

Mit Enter the Gungeon 2 will Dodge Roll dem ursprünglichen Mix aus Roguelike-Struktur und schnellem Action-Gameplay treu bleiben. Der Wechsel zu 3D-Grafik markiert dabei einen frischen Ansatz, ohne die Spielmechaniken zu verändern, die den ersten Teil so erfolgreich machten. Crooks' Aussagen unterstreichen zugleich eine wachsende Debatte darüber, wie moderne Roguelikes Tradition und Innovation in Einklang bringen.

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