27 March 2026, 00:18

Erster Castor-Transport von Jülich nach Ahaus unter Hochsicherheit beendet

Große Gruppe von Menschen bei einer Straßendemonstration gegen Atomkraft in Deutschland, mit Schildern und Fahnen, mit Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund.

Erster Castor-Transport von Jülich nach Ahaus unter Hochsicherheit beendet

Ein stark gesicherter Konvoi hat in den frühen Morgenstunden des Mittwochs den ersten Castor-Behälter vom Forschungszentrum Jülich nach Ahaus transportiert. Die 170 Kilometer lange Fahrt markiert den Beginn einer Reihe geplanter Atomtransporte – insgesamt werden 152 Behälter erwartet. Für die Sicherheit während der Aktion waren rund 2.400 Einsatzkräfte im Einsatz.

Der Konvoi brach am Dienstag gegen 10 Uhr in Jülich auf. Eine lange Fahrzeugkolonne, die sich über mehrere Kilometer erstreckte, begleitete den Behälter auf seiner Route. Trotz des großen Aufwands gab es während des Transports keine Zwischenfälle.

Noch vor Tagesanbruch am Mittwoch erreichte der Castor-Behälter Ahaus. Bei der Ankunft versammelten sich Demonstranten; Atomkraftgegner hielten eine Mahnwache vor dem Zwischenlager ab. Die Zufahrtsstraße zum Gelände war bereits im Vorfeld für den regulären Verkehr gesperrt worden.

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Dieser Transport war der erste seiner Art von Jülich nach Ahaus – bisher waren keine Castor-Behälter zwischen den beiden Standorten bewegt worden. Die Landesregierung kündigte an, dass künftig bis zu drei solche Transporte gleichzeitig stattfinden könnten. Oppositionspolitiker kritisierten öffentlich die laufenden Atomtransporte.

Mit der Ankunft in Ahaus ist der erste von 152 geplanten Transporten abgeschlossen. Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehörten ein großer Polizeieinsatz und Straßensperren, um Störungen zu verhindern. Weitere Transporte werden unter ähnlichen Hochsicherheitsbedingungen folgen.

Quelle