Erstes gemeinsames Iftar in Wesel stärkt interreligiösen Dialog am 13. März 2026
Philipp SchulteErstes gemeinsames Iftar in Wesel stärkt interreligiösen Dialog am 13. März 2026
Wesel veranstaltete erstes gemeinschaftliches Iftar am 13. März 2026
In Wesel kam am 13. März 2026 erstmals ein gemeinschaftliches Fastenbrechen (Iftar) zusammen, das Menschen verschiedener Glaubensrichtungen vereinte. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog fördern und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Stadt stärken. Rund 100 Gäste aus lokalen Vereinen, religiösen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft nahmen an dem Treffen teil.
Das Iftar markierte das abendliche Brechen des täglichen Fastens im Ramadan, einer der fünf Säulen des Islam. Julian Agushi vom Verein Horizont e.V. leitete den Gebetsruf zum Sonnenuntergang ein und läutete damit den Beginn der Mahlzeit ein. Anschließend teilten die Gäste ein vielfältiges Büfett – ein Symbol für Einheit und gemeinsame Werte.
Bürgermeister Rainer Benien betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Veranstaltung für das gegenseitige Verständnis der Weseler Bürgerinnen und Bürger. Vertreter islamischer Kulturvereine, katholischer und evangelischer Kirchen sowie der Stadtverwaltung hatten den Abend gemeinsam organisiert. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, hob die Symbolkraft des gemeinsamen Brotbrechens als Geste der Verbundenheit hervor.
Lokale Gemeinden tauschten sich zudem über Themen wie Besinnung, Selbstreflexion und Gemeinschaft im Ramadan aus. Die Veranstaltung endete mit einem Dank an alle beteiligten Gruppen sowie an die Integrationsbeauftragte der Stadt für ihr Engagement. Ähnliche Treffen, wie etwa das Iftar in Greven am 24. Februar 2026 – organisiert von Webikul e.V. und Grevener aus aller Welt –, fanden ebenfalls mit rund 90 Teilnehmenden statt.
Das Iftar in Wesel bot einen Raum für den Austausch zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und Kulturen. Solche Veranstaltungen spiegeln die wachsenden Bemühungen wider, durch geteilte Traditionen Brücken zu bauen. Die Organisatoren hoffen, dass solche Begegnungen auch in den kommenden Jahren die Gemeinschaft in der Stadt weiter festigen werden.






