Essens neue Zentralbibliothek sucht verzweifelt Café-Betreiber für 2026
Anton MeyerEssens neue Zentralbibliothek sucht verzweifelt Café-Betreiber für 2026
Essens neue Zentralbibliothek soll Ende 2026 eröffnet werden – inklusive eines Café-Bereichs im Erdgeschoss, das mit Speisen, Getränken und einer einladenden Atmosphäre aufwarten soll. Derzeit sucht die Bibliothek noch nach einem Betreiber, der das Konzept umsetzen kann. Bewerbungen sind bis zum 10. April 2026 möglich, doch bisher gibt es noch keine qualifizierten Interessenten.
Das Café wird auf etwa 150 Quadratmetern Platz bieten, mit Innenplätzen für 30 bis 40 Gäste und einer vollständigen Ausstattung. Bei Genehmigung könnte eine saisonale Außenbestuhlung bis zu 60 weitere Besucher aufnehmen. Der Raum soll als moderner "dritter Ort" fungieren – eine Verbindung aus kulinarischem Angebot und dem kulturellen Ambiente der Bibliothek.
Gefragt sind Betreiber mit Erfahrung in der Café-, Kultur- oder Tagesgastronomie. Die eingereichten Konzepte müssen ein tragfähiges Geschäftsmodell vorweisen, doch durch Küchen- und Lüftungsvorgaben sind nur Angebote mit minimalem Kochaufwand und geringen Fettemissionen möglich. Sämtliche Betriebskosten – von Wartung über Service bis hin zu weiteren Ausgaben – trägt der Mieter.
Der Mietvertrag läuft zunächst fünf Jahre, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere fünf. Die Miete ist verhandelbar, während die Nebenkosten nach genutzter Fläche abgerechnet werden. Stand 17. März 2026 hat sich jedoch noch kein passender Bewerber gefunden, sodass die Suche bis zur April-Frist weitergeht.
Der Erfolg des Cafés hängt davon ab, ob bis zur Eröffnung der Bibliothek Ende 2026 der richtige Betreiber gefunden wird. Sobald es in Betrieb geht, soll es die Rolle der Bibliothek als lebendiger Treffpunkt stärken. Die endgültige Auswahl wird maßgeblich prägen, wie sich der Raum als sozialer und kultureller Begegnungsort entwickelt.






