Verlorene Schätze, Steuerstreit um Hunde und vergessene Königstreffen: Eine Woche voller Kuriositäten
Julian FrankeVerlorene Schätze, Steuerstreit um Hunde und vergessene Königstreffen: Eine Woche voller Kuriositäten
Diese Woche sind einige ungewöhnliche Geschichten ans Licht gekommen – von verlorenen königlichen Erinnerungen bis hin zu einer bahnbrechenden historischen Entdeckung. Besonders hervorstechen dabei die vergessene Begegnung eines Journalisten mit einem früheren König und ein kurioser Schweizer Steuerstreit um einen Haustierhund. Unterdessen hat ein französischer Gelehrter in einer alten Handschrift einen versteckten Schatz entdeckt.
In der akademischen Welt machte der Historiker Victor Gysembergh in der Bibliothek von Blois in Frankreich einen bemerkenswerten Fund. Bei der Durchsicht einer Online-Datenbank für Manuskripte stieß er auf eine bisher unbekannte Seite aus Archimedes' Werk "Über Kugel und Zylinder". Das Pergament aus dem 10. Jahrhundert stimmte aufgrund der identischen Schrift mit Fotos aus dem Jahr 1906 überein, was seine Echtheit bestätigte. Seine Entdeckung wurde später in der "Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik" veröffentlicht.
Abseits der wissenschaftlichen Arbeit sah sich ein Schweizer Steuerberater mit einer skurrilen Bitte konfrontiert: Ein Mandant versuchte, seinen Hund als Sicherheitsaufwand von der Steuer abzusetzen – mit der Begründung, das Tier diene als Alarmanlage. Die Behörden lehnten den Antrag ab, sodass der kleine, braunhaarige Hund, der einem Pudel ähnelt, offiziell nicht als steuerlich absetzbar anerkannt wurde. In der Kanzlei wird das Tier inzwischen scherzhaft "Snoopy" genannt – vor allem wegen seiner offensichtlichen Untauglichkeit als Wächter.
Andernorts gestand ein Journalist eine merkwürdige Gedächtnislücke ein: Er hatte einst an einer Pressekonferenz mit Spaniens früherem König Juan Carlos I. teilgenommen, kann sich aber weder an das Ereignis noch an den Grund seiner Anwesenheit erinnern. Unterdessen beschrieb ein Freund von ihm – ein Strafverteidiger – seine aktuelle Fallarbeit als surreal und verglich sie mit einem Ausflug in Franz Kafkas Gedankenwelt.
In der Rubrik der skurrilen Meldungen markierte ein Mann beim Gassigehen mit seinem großen, struppigen Hund angeblich sein Revier, indem er an Stoßstangen geparkter Autos urinierte. Der Vorfall, so seltsam er auch war, richtete keinen bleibenden Schaden an. In den USA bestellte der damalige Präsident Donald Trump einst in großer Stückzahl Schuhe der Marke Florsheim für das Personal des Weißen Hauses – ohne die Größen zu prüfen. Senator Marco Rubio aus Florida erhielt daraufhin lächerlich übergroße Slipper.
Das neu entdeckte Archimedes-Manuskript wird nun von Historikern weiter untersucht. Die Entscheidung des Schweizer Steueramts im Fall des Hundes bleibt endgültig, und die fehlende Erinnerung des Journalisten an das königliche Treffen bleibt ungeklärt. Die übergroßen Schuhe und die Gehweg-Vorfälle hingegen erinnern uns daran, dass selbst die alltäglichsten Momente unerwartete Wendungen nehmen können.






