11 April 2026, 08:18

Europas modernes Wasserstoff-Trainingszentrum startet in Werne durch

Detailierte Weltkarten-Poster, das geplante Öl- und Gas-Pipelines zeigt, einschließlich Landesrouten, Großstädte, Gewässer und erklärenden Text.

Europas modernes Wasserstoff-Trainingszentrum startet in Werne durch

In Werne entsteht Europas führendes Schulungszentrum für Wasserstoff-Pipelines

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In Werne ist eine einzigartige Schulungseinrichtung für den Umgang mit Wasserstoff in Betrieb gegangen. Betrieben vom Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe (OGE), vermittelt das Zentrum Fachkräften das sichere Handling von Wasserstoff in überregionalen Netzen. Die mit 10 Millionen Euro finanzierte Anlage ist nun der zentrale Praxisstandort für die Ausbildung im Bereich H₂-Pipelines in Europa.

Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Gas- und Wärme-Institut Essen (GWI). Der Schulungsparcours bildet reale Bedingungen ab und umfasst alle wesentlichen Komponenten für den Wasserstofftransport. Die Kurse decken Montage, Wartung, Inspektionen und Notabschaltungen ab – mit starkem Fokus auf praktische Übungen.

Sämtliche Lehrgänge entsprechen den strengen Sicherheitsvorgaben des DVGW und bereiten die Teilnehmer darauf vor, Wasserstoffleitungen und -anlagen fachgerecht zu bedienen. Zudem werden spezielle Schulungen zum sicheren Umgang mit Leckagen, Druckschwankungen und Systemneustarts angeboten.

Ab Herbst 2025 öffnet das Zentrum seine Türen auch für externe Unternehmen, die zertifizierte Weiterbildungen anbieten möchten. Bei der Eröffnung in Werne waren Vertreter aus Politik und Wirtschaft anwesend – ein Zeichen für die Bedeutung des Projekts im Rahmen der deutschen Energiewende.

Die 10-Millionen-Investition macht Werne zu einem zentralen Standort für Wasserstoff-Kompetenz. Die Auszubildenden sammeln hier unter realistischen, aber kontrollierten Bedingungen Praxiserfahrung, bevor sie an aktiven Netzen arbeiten. Voll betrieben wird die Anlage künftig dazu beitragen, eine qualifizierte Fachkraftbasis für die wachsende Wasserstoffinfrastruktur Europas aufzubauen.

Quelle