Ford investiert Milliarden in E-Auto-Produktion und setzt auf grüne Lieferketten
Philipp SchulteFord investiert Milliarden in E-Auto-Produktion und setzt auf grüne Lieferketten
Ford hat Liz Door zur neuen Chefin der Lieferkette ernannt. Gleichzeitig baut der Automobilkonzern seine Produktion von Elektrofahrzeugen mit einer Großinvestition in Deutschland aus.
Der Hersteller investierte rund zwei Milliarden US-Dollar in die Modernisierung seines Werks im Kölner Stadtteil Niehl. Der Standort verfügt nun über eine neue Produktionsstraße, eine Batteriemontage sowie moderne Werkzeuge und Automatisierungstechnik. Künftig sollen dort jährlich mehr als 250.000 Elektrofahrzeuge vom Band rollen.
Das Werk wird vollständig mit Ökostrom und klimaneutraler Wärme betrieben. Lokale Energiepartner streben an, die betrieblichen Emissionen bis 2026 um 60 Prozent zu senken und bis 2035 komplett zu eliminieren. Ford bezieht Rohstoffe direkt von Bergbauunternehmen, die seine Lieferantenrichtlinien erfüllen.
Als erstes Modell wird der neue Explorer EV in Niehl gefertigt. Insgesamt stellt Ford zwischen 2022 und 2026 rund 50 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen und Batterien bereit. Noch in diesem Jahr beginnen die Exporte des elektrischen Pick-ups F-150 Lightning nach Norwegen.
Das Kölner Werk markiert einen wichtigen Meilenstein in Fords elektrischer Zukunft. Die Investition unterstreicht das Ziel, die E-Auto-Produktion auszubauen und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern. Die neue Führungskraft und die modernisierte Infrastruktur sollen die Lieferketten und Fertigungskapazitäten des Unternehmens stärken.
