Fusion der Bergischen Metall-Arbeitgeber schafft stärkere Interessenvertretung
Julian FrankeFusion der Bergischen Metall-Arbeitgeber schafft stärkere Interessenvertretung
Zwei große Arbeitgeberverbände der Bergischen Region haben sich zur Fusion entschieden. Der Beschluss wurde am Dienstag von der Arbeitgebervereinigung der Metallindustrie Wuppertal und Niederberg e.V. und dem Arbeitgeberverband Solingen e.V. gefasst. Beide Mitgliederversammlungen stimmten einstimmig für den Zusammenschluss.
Die neue Organisation wird unter dem Namen „Bergischer Arbeitgeberverband der Metallindustrie e.V.“ firmieren und zusätzlich den gemeinsamen Namen „Bergische Metall-Arbeitgeber“ führen. Die Fusion gilt rückwirkend zum 31. Dezember 2023.
Der fusionierte Verband strebt eine Stärkung der Arbeitgeberposition in Verhandlungen an. Er will eine schlagkräftigere Vertretung gegenüber Gewerkschaften und politischen Entscheidungsträgern aufbauen. Über 100 Mitgliedsunternehmen sollen künftig bessere Beratung und fachliche Unterstützung in Fragen der Arbeits- und Sozialpolitik erhalten.
Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Mitglieder steht im Mittelpunkt. Der neue Verband wird gezieltere Hilfestellungen für seine tarifgebundenen Unternehmen anbieten. Durch den Zusammenschluss entsteht eine größere Einheit und Interessenvertretung für die Metallarbeitgeber der Region. Die Mitgliedsfirmen profitieren von einem erweiterten Serviceangebot und günstigeren betrieblichen Rahmenbedingungen. Der offizielle Starttermin des neuen Verbands wurde auf das Ende des vergangenen Jahres zurückdatiert.






