17 June 2026, 20:10

Gehaltsstreit im Solinger Krankenhaus: BfS wirft Parteien Intransparenz vor

BfS: "Klinikum Solingen - Nehme die Kritik des DGB ernst!"

Gehaltsstreit im Solinger Krankenhaus: BfS wirft Parteien Intransparenz vor

Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat eine Entscheidung der örtlichen Parteien zur Änderung der Gehaltsstrukturen im Krankenhaus scharf kritisiert. Vertreter von CDU, FDP und SPD verlagerten die Diskussionen hinter verschlossene Türen. Die BfS wirft ihnen vor, damit Transparenz und eine faire Bezahlung des Krankenhauspersonals zu untergraben.

Krankenhausmitarbeiter in Deutschland erhalten bereits jetzt Löhne, die nicht der Wertigkeit ihrer Arbeit entsprechen. Die BfS argumentiert, dass die neue Gehaltsstruktur die Bedingungen weiter verschlechtere. Martin Bender, Sprecher der Initiative, warnte, dies werde prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten schaffen.

Jan Salewski von der BfS betonte, dass solche weitreichenden Entscheidungen einer offenen, öffentlichen Debatte bedürften. Die Organisation beharrt darauf, dass das Krankenhaus zwar nicht aus den Tarifverhandlungen austrete, aber ein deutlich schlechteres System einführe. Dieser Schritt, so die BfS, gehe an den wirtschaftlichen Problemen des Städtischen Klinikums Solingen vorbei.

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Indem CDU, FDP und SPD die Angelegenheit hinter verschlossenen Türen vorantreiben, hätten sie jeden Anspruch verloren, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten. Nun präsentieren sich die BfS und die Grünen als die wichtigsten Fürsprecher für faire Löhne und Transparenz in diesem Konflikt.

Die BfS verurteilt das intransparente Vorgehen bei den Gehaltsverhandlungen. Sie argumentiert, dass die neue Struktur den Mitarbeitern schade und die wirtschaftlichen Herausforderungen des Krankenhauses nicht löse. Die Entscheidung verlagere die Verantwortung für die Belange der Beschäftigten auf die BfS und die Grünen.

Quelle