Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtverstöße bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Anton MeyerGelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtverstöße bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Vom 9. bis 15. März 2026 nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne teil. Die unter dem Namen "Aktion Anschnallen" durchgeführte Initiative richtete sich gegen Fahrer und Mitfahrer, die ihren Sicherheitsgurt nicht oder nicht vorschriftsmäßig trugen. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf stark frequentierte Bereiche, darunter die Umgebung der VELTINS-Arena sowie die Trabrennbahn-Flohmärkte, wo während der einwöchigen Kontrollen besonders intensiv überprüft wurde.
Im Rahmen der Aktion wurden in Gelsenkirchen 52 Verkehrsteilnehmer ohne oder mit falsch angelegtem Gurt erwischt. Bei 29 Kindern war die Sicherung im Fahrzeug unzureichend. Diese Zahlen sind Teil einer bundesweiten Bilanz, deren vollständige Auswertung jedoch noch aussteht. So registrierte etwa die Polizei in Südhessen bei 1.092 kontrollierten Fahrzeugen 328 Verstöße, während im Landkreis Stade 103 Vergehen bei 430 Überprüfungen festgestellt wurden.
Organisiert wurde die Kampagne von ROADPOL, einem europäischen Netzwerk von Verkehrspolizeibehörden, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Zahl der Verkehrstoten durch konsequente Regelüberwachung und Aufklärung zu senken. Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Initiativen und nutzt thematische Kontrollwochen, um gezielt gegen spezifische Risiken vorzugehen. Studien belegen, dass ein korrekt angelegter Sicherheitsgurt das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Unfall deutlich verringert.
Die Kontrollen fanden vor allem an stark befahrenen Orten statt, etwa in der Nähe von Großveranstaltungen und Märkten. Auch in Mönchengladbach wurden am Hauptaktionstag 31 Verstöße gemeldet.
In Gelsenkirchen deckten die Überprüfungen Dutzende Gurtverstöße auf, darunter auch Fälle mit unzureichend gesicherten Kindern. Während lokale und regionale Daten bereits vorliegen, steht eine bundesweite Auswertung noch aus. Die Polizei betont erneut, dass das korrekte Anlegen des Sicherheitsgurts zu den einfachsten und wirksamsten Maßnahmen gehört, um Schäden bei Unfällen zu minimieren.






