Generationswechsel bei Touché: Fünf neue Zeichner:innen übernehmen den Kult-Comic
Lina SchmidtGenerationswechsel bei Touché: Fünf neue Zeichner:innen übernehmen den Kult-Comic
Eine neue Ära beginnt für den beliebten Comicstrip Touché
Fünf Zeichner:innen übernehmen das Zepter von Langzeit-Schöpfer Tom Körner und leiten damit einen Generationswechsel bei dem kultigen Comic ein. Den Übergang feiert ein besonderes Online-Event mit Reden, Musik und kleinen Häppchen. Körner, der Touché seit 1991 täglich gezeichnet hat, bleibt der Leserschaft jedoch erhalten – künftig mit wöchentlichen Beiträgen in der Samstagsausgabe von die wahrheit.
Ab dem 13. April werden Holger Weyrauch, Dorthe Landschulz, das Duo Rattelschneck, Oliver Ottitsch und Ruth Hebler im wöchentlichen Wechsel Touché-Comics im gewohnten Stil präsentieren. Körners Originalstrip erscheint weiterhin jeden Samstag im Wochenendteil von die wahrheit.
Die Feier wird moderiert von Andreas Rüttenauer, Michael Ringel, Harriet Wolff und Martin Sonntag. Neben den neuen Zeichner:innen wird auch Körner selbst mit Reden und Gesprächen zu Gast sein. Das Team setzt sich aus Künstler:innen aus ganz Europa zusammen: Dorthe Landschulz arbeitet aus der Bretagne und publiziert unter anderem im Stern sowie in der Sendung 28 Minuten von Arte, während die Kölnerin Ruth Hebler zum Team des Humanistischen Pressedienstes gehört. Das Duo Rattelschneck – bestehend aus Marcus Weimer und Olav Westphalen – ist regelmäßig in Titanic, der Süddeutschen Zeitung und Effilee vertreten.
Für Körner war die Tätigkeit als Comiczeichner stets "einer der schönsten Berufe der Welt". Sein täglicher Touché-Strip läuft seit dem 6. Dezember 1991 in die wahrheit und ist damit eine feste Institution für die Leserschaft.
Die neuen Zeichner:innen werden frische Impulse in Touché einbringen, während der Strip weiterhin wöchentlich erscheint. Körners Samstagsbeiträge bleiben erhalten und sorgen so für Kontinuität neben den aktualisierten Wochentagsfolgen. Beim Online-Event stellt sich das Team vor und präsentiert seine Arbeit dem Publikum.






