Großrazzia in NRW: Zoll durchsucht Baustellen wegen illegaler Beschäftigung
Philipp SchulteGroßrazzia in NRW: Zoll durchsucht Baustellen wegen illegaler Beschäftigung
Großrazzia in der nordrhein-westfälischen Baubranche am 16. Juni 2025
Am 16. Juni 2025 fand in Nordrhein-Westfalen eine großangelegte Kontrollaktion im Baugewerbe statt. Die Spezialeinheit FKS des Zollamts Düsseldorf leitete den Einsatz, bei dem gleichzeitig mehrere Baustellen in der Region überprüft wurden. Gegen zwei Personen wurden wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt Strafverfahren eingeleitet.
An der Aktion beteiligten sich 67 Zollbeamte aus Düsseldorf und Wuppertal. Sie führten Kontrollen auf Baustellen in Düsseldorf, Wuppertal und Remscheid durch. Insgesamt wurden 166 Personen überprüft.
Unterstützung erhielten die Zollbeamten von der Ausländerbehörde, dem Finanzamt und dem örtlichen Ordnungsamt. Durch ihre Mitwirkung konnten Dokumente geprüft und mögliche Verstöße aufgedeckt werden. Bei zwei Personen bestand der Verdacht auf illegalen Aufenthalt, woraufhin Strafverfahren eingeleitet wurden.
Die Behörden warnten, dass weitere Ermittlungen Zeit in Anspruch nehmen werden. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Initiative zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung in der Baubranche.
Kontrollen zeigen: Baubranche bleibt im Fokus der Ermittler Die Razzia vom 16. Juni unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Einhaltung von Vorschriften im Baugewerbe zu überwachen. Mit 166 überprüften Personen und zwei eingeleiteten Strafverfahren stellt die Aktion eine bedeutende Maßnahme der Strafverfolgung dar. Nachermittlungen laufen bereits, doch mit schnellen Ergebnissen ist nicht zu rechnen.






