Kasachstan und Russland feiern kulturelle Brücken mit Festivals und Galakonzerten
Philipp SchulteKasachstan und Russland feiern kulturelle Brücken mit Festivals und Galakonzerten
In Kasachstan haben die Kulturtage der Russischen Föderation begonnen und leiten damit eine neue Phase des kulturellen Austauschs zwischen beiden Ländern ein. Die Veranstaltung folgt auf Kasachstans eigenes erfolgreiches Kulturprogramm in Russland vor nur sechs Monaten. In diesem Jahr umfasst das Programm Filmfestivals, Konzerte und Diskussionsrunden, die darauf abzielen, die Beziehungen zwischen den Nationen zu stärken.
Die Eröffnung fand heute mit einer Podiumsdiskussion im Nationalmuseum Kasachstans statt. Unter dem Titel "Brückenschlag zwischen kulturellen Traditionen und zeitgenössischen kreativen Praktiken: Die kulturelle Zusammenarbeit Kasachstan–Russland" trafen sich dort führende Persönlichkeiten. Zu den Teilnehmern zählten Erlan Karin, Staatsberater Kasachstans, Aida Balajewa, Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Kultur und Information, sowie Andrei Malyschew, stellvertretender Kulturminister Russlands. Zudem nahmen Diplomaten und Kulturvertreter beider Länder teil.
Höhepunkt des Programms war ein Galakonzert im Moskauer Bolschoi-Theater, bei dem Spitzenkünstler aus Kasachstan auftraten, darunter die Sängerinnen Sofia Onoptschenko und Aj Jola sowie Olena Uutai. Tänzerische Darbietungen boten das Staatliche Akademische Tanztheater Gschel aus Moskau, das Tanzensemble Lezginka aus Dagestan und das Staatliche Tanztheater Oiraten aus Kalmückien.
Parallel zum Konzert startete in der kasachischen Hauptstadt das Russische Filmfestival, dessen Vorführungen noch bis zum 26. April laufen. Das Publikum kann sich auf eine Auswahl russischer Filmkunst freuen.
Die Kulturtage knüpfen an einen jüngsten Austausch an: Im vergangenen Herbst präsentierte Kasachstan in Russland ein eigenes Kulturprogramm, darunter die Ausstellung "Meisterwerke der kasachischen Kunst", Filmvorführungen und die Theaterinszenierung "Parasat Maiydany". Die laufenden Veranstaltungen sollen die kulturellen und humanitären Verbindungen zwischen beiden Ländern weiter vertiefen.






