26 April 2026, 06:17

Kölner Zoll knackt 2024 alle Rekorde: Drogen, Zigaretten und Milliarden-Steuern

Schwarzer Hintergrund mit einem speziellen Steuerzeichen, das "Practitioner Dispensing Opium, Inc." lautet

Kölner Zoll knackt 2024 alle Rekorde: Drogen, Zigaretten und Milliarden-Steuern

Hauptzollamt Köln veröffentlicht Rekordzahlen für 2024: Mehr Beschlagnahmungen und Steuereinnahmen

Das Hauptzollamt Köln hat seine Jahresbilanz für 2024 vorgelegt – mit deutlichen Steigerungen bei Beschlagnahmungen und Steuereinnahmen. Die Behörde meldet Rekordwerte bei der Sicherstellung von Drogen, Zigaretten und nicht deklarierten Waren. Gleichzeitig bleibt Köln das größte Ausbildungszentrum für Zollbeamte in Deutschland: In diesem Jahr bereiten sich hier Hunderte Nachwuchskräfte auf ihren Berufsstart vor.

Allein im Jahr 2024 beschlagnahmten Zollbeamte in Köln und der umliegenden Region Waren im Wert von rund 22 Millionen Euro. Ein Schwerpunkt lag auf illegalen Drogen: Fast die Hälfte des bundesweit sichergestellten Crystal Meth, knapp ein Drittel des Haschischs und etwa ein Drittel des Marihuanas gingen auf das Konto des Kölner Amts. Auch bei Tabakwaren verschärften die Behörden ihre Kontrollen – über 3,8 Millionen unversteuerte Zigaretten wurden konfisziert, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.

Auch im Bereich Finanzermittlungen legte das Hauptzollamt zu: Spezialeinheiten gegen Schwarzarbeit prüften über 800 Arbeitgeber und leiteten mehr als 5.000 Verfahren ein. Die aufgedeckten Betrugsfälle führten zu Ausfällen bei den Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von über 40 Millionen Euro. Parallel bearbeitete die Behörde 10,5 Millionen Zollerklärungen – ein leichter Anstieg gegenüber 2023.

Bei den Staatsinnahmen verzeichnete das Amt ebenfalls starke Ergebnisse: Insgesamt erwirtschaftete es fast 5 Milliarden Euro, wobei die Einfuhrumsatzsteuer mit rund 4 Milliarden Euro den größten Anteil ausmachte. Weitere 577 Millionen Euro stammten aus Verbrauch- und Verkehrsteuern, was die zentrale Rolle des Amts als wichtige Einnahmequelle für den Staat unterstreicht.

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Der Jahresbericht 2024 bestätigt Kölns Stellung als Schwerpunktstandort für Zollvollzug und Ausbildung. Mit fast fünf Milliarden Euro an Einnahmen sowie bedeutenden Drogen- und Tabakbeschlagnahmungen bleibt die Behörde ein zentraler Akteur in Deutschlands Finanz- und Sicherheitspolitik. Die Ausbildung hat weiterhin hohe Priorität: Aktuell bereiten sich 385 Nachwuchskräfte auf eine Laufbahn im Zolldienst vor.

Quelle