KPM-Vase bleibt bei *Bargain Hunt* unverkauft – Familie geht leer aus
Philipp SchulteFamilienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf - KPM-Vase bleibt bei *Bargain Hunt* unverkauft – Familie geht leer aus
Eine große Porzellanvase, die Jutta Kunze und ihr Sohn Jason zur Sendung Bargain Hunt mitgebracht hatten, blieb nach niedrigen Geboten unverkauft. Das Duo hatte sich 1.000 Euro erhofft, musste das Stück aber wieder mitnehmen, als die Angebote weit darunter lagen. Der Moderator der Show hielt die Vase auf den ersten Blick sogar für eine Familienurne.
Jutta Kunze und Jason Kunze präsentierten in der Sendung ein auffälliges Gefäß, das der Experte Colmar Schulte-Goltz später als ein Stück der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) bestätigte. Die Bemalung war jedoch erst nachträglich hinzugefügt worden. Schulte-Goltz schätzte den Wert der Vase auf 400 bis 450 Euro – deutlich unter den Erwartungen der Familie, die bei 1.000 Euro gelegen hatten.
Die Vase, die zunächst für eine Urne gehalten worden war, kehrte nach dem gescheiterten Verkaufsversuch wieder in den Besitz der Familie Kunze zurück. Trotz ihrer KPM-Herkunft und ihres dekorativen Charme erreichte keines der Gebote die gewünschte Summe. Die Folge endete damit, dass die Familie über eine neue Verwendung des Stücks im eigenen Zuhause nachdachte.
