Kyle Sandilands fliegt raus: 100-Millionen-Vertrag nach Live-Streit geplatzt
Lina SchmidtKyle Sandilands fliegt raus: 100-Millionen-Vertrag nach Live-Streit geplatzt
Kyle Sandilands hat seinen Millionenvertrag beim Radio verloren, nachdem es zu einem heftigen Live-Streit mit seiner Co-Moderatorin Jackie Henderson gekommen ist. Das Duo, das erst zwei Jahre eines auf zehn Jahre angelegten 200-Millionen-Dollar-Vertrags erfüllt hatte, geriet in einen Konflikt, der am Mittwochmorgen zu Sandilands' Entlassung durch den Sender ARN führte.
Der Streit begann am 20. Februar 2026, als Sandilands Henderson dafür kritisierte, dass sie Prinz Andrews Horoskop live verlas. Es folgte ein öffentlicher Shitstorm, eine Suspendierung und nun ein Rechtsstreit um die vorzeitige Beendigung seines 100-Millionen-Anteils am Vertrag.
Die Auseinandersetzung, die Sandilands' Karriere bei KIIS FM beendete, begann als typische on-air-Reiberei. Am 20. Februar machte er sich über Henderson lustig, weil sie das Horoskop von Andrew Mountbatten-Windsor vorlas, und bezeichnete dies als unprofessionell. Zwar hatten solche Wortgefechte früher keine Konsequenzen gehabt – diesmal war die Reaktion jedoch anders.
Die Empörung in der Öffentlichkeit brach sofort los. Nutzer in sozialen Medien warfen Sandilands Body-Shaming vor, und große Medien wie News.com.au und die Daily Mail forderten seine Suspendierung. Anfang März handelte ARN: Am 3. März wurde er beurlaubt und erhielt 14 Tage Zeit, um den Vertragsverstoß zu klären.
Die Entscheidung des Senders stützte sich maßgeblich auf Hendersons Weigerung, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten; seine Äußerungen wurden als Vertragsverletzung gewertet. Doch als die Kontroverse ihren Höhepunkt erreichte, vergab Henderson Sandilands öffentlich während einer Sendung Mitte März. Dieser Schritt milderte die Kritik – die Meinungen spalteten sich zwischen Befürwortern einer Versöhnung und denen, die auf Konsequenzen bestanden.
ARN kündigte Sandilands schließlich am Mittwoch. Er bestreitet jegliches Fehlverhalten und kündigte an, die Kündigung gerichtlich anzufechten. Seine Argumentation: Der Sender habe keine rechtliche Grundlage, den Vertrag wegen eines Vorfalls zu beenden, der seiner Ansicht nach kein unangemessenes Verhalten darstellte.
Die Folgen sind verheerend für Sandilands: Er verliert seinen 100-Millionen-Vertrag und steht vor einem juristischen Machtkampf. ARN beendet damit eine Partnerschaft, die noch acht Jahre unter dem 200-Millionen-Deal hätte laufen sollen. Der Fall zeigt auch, wie schnell sich die öffentliche Meinung ändern kann – von breiter Verurteilung hin zu gespaltenen Reaktionen, nachdem Henderson ihm live vergab.






