Wuppertals neuer Polizeibeirat startet mit klaren Zielen und Hans-Hermann Lücke als Vorsitzendem
Philipp SchulteWuppertals neuer Polizeibeirat startet mit klaren Zielen und Hans-Hermann Lücke als Vorsitzendem
Beirat der Polizei Wuppertal tagt erstmals am 17. März 2026
Der Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal ist am 17. März 2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Das neue Gremium soll die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunalverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern in Wuppertal, Remscheid und Solingen stärken.
Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens berufen wurden. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Polizeipräsidentin in Fragen des Gemeinschaftslebens und der lokalen Verwaltung zu beraten. Zudem müssen sie bei grundlegenden Entscheidungen – etwa zur Einrichtung sozialer Dienste, zur Infrastrukturplanung oder zur Eröffnung und Schließung von Polizeistationen – angehört werden.
In der ersten Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Der Beirat verfolgt drei zentrale Ziele: den Aufbau von Vertrauen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die Unterstützung polizeilicher Maßnahmen sowie die Weiterleitung von Anliegen und Kritik der Bürgerinnen und Bürger.
Wuppertal folgt damit einem wachsenden Trend in Nordrhein-Westfalen. Seit 2023 haben auch Städte wie Düsseldorf, Köln, Dortmund und Essen nach dem Polizeiorganisationsgesetz ähnliche Beiräte eingerichtet. Bis März 2026 waren landesweit fünf solche Gremien aktiv.
Der Beirat fungiert nun als offizielle Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Polizei. Seine Beschlüsse werden die lokale Polizeiarbeit und gemeindenahe Dienstleistungen im Bezirk Wuppertal prägen. In künftigen Sitzungen sollen vor allem die Prioritäten der Anwohner aufgegriffen und die Reaktionsfähigkeit der Polizei verbessert werden.






