Marcus Ehning erhält Kanzlerpreis für seinen einzigartigen Reitstil in Aachen
Philipp SchulteMarcus Ehning erhält Kanzlerpreis für seinen einzigartigen Reitstil in Aachen
Der deutsche Springreiter Marcus Ehning wurde für sein Können und seine Eleganz im Sattel ausgezeichnet. Beim Rolex Grand Prix von Aachen erhielt er den Preis des Bundeskanzlers für den besten Stil – eine Würdigung für eine Karriere, die sich über Jahrzehnte erstreckt und durch kontinuierliche Erfolge auf höchstem Niveau geprägt ist.
Schon mit sieben Jahren begann Ehning zu reiten. Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich früh, als er in den Junioren- und Young-Rider-Meisterschaften glänzte. Mit der Zeit entwickelte er einen Ruf für seine ruhige, unaufgeregte Art im Parcours – eine Haltung, die ihn bis heute auszeichnet.
Seit Jahren ist er eine feste Größe in der deutschen Nations-Cup-Mannschaft. Zu seinen größten Erfolgen zählen drei Siege bei den FEI-Weltcup-Finals, jeweils mit einem anderen Pferd. Besonders legendär wurden seine Partner For Pleasure und Sandro Boy, zwei der bekanntesten Springpferde der Geschichte.
2014 sicherte sich Ehning den dritten Platz im Rolex Grand Prix von Aachen und kassierte dafür 150.000 Euro Preisgeld. Auch seine Bilanz bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften ist beeindruckend: Mit For Pleasure und Plot Blue holte er jeweils Team-Gold.
Sein zurückhaltender, fast unscheinbarer Reitstil hat Ehning stets von anderen abgehoben. Diese unverwechselbare Art wurde nun mit dem Kanzlerpreis offiziell gewürdigt – eine Bestätigung seines Status als einer der stilvollsten Athleten des Sports.
Die Auszeichnung unterstreicht Ehnings anhaltenden Einfluss im Springreiten. Seine Karriere vereint Spitzenleistungen mit einer einzigartigen, eleganten Technik. Die Ehrung in Aachen fügt sich nahtlos in ein Erbe ein, das auf Präzision, der Partnerschaft mit legendären Pferden und jahrzehntelanger Hingabe beruht.






