Marlin Klein: Vom Kölner Talent zum NFL-Draft-Kandidaten 2026
Marlin Klein: Vom Kölner Talent zum NFL-Draft-Hoffnungsträger
Marlin Klein, ein aufstrebender Tight End aus Deutschland, steht vor dem NFL Draft 2026 – und die Erwartungen sind hoch. Die Saison 2025 markierte seinen Durchbruch als Stammspieler bei den Michigan Wolverines, wo er sogar zum Mannschaftskapitän ernannt wurde. Nun gilt der 22-Jährige bei Scouts und Analysten als vielversprechender Kandidat für die späteren Draft-Runden.
Kleins Weg in die NFL begann in Köln, wo er zunächst Fußball und Basketball spielte. Mit 15 Jahren erhielt er ein Stipendium für die Rabun Gap-Nacoochee School in Georgia und entdeckte dort seine Leidenschaft für American Football. Nach Stationen bei den Cologne Crocodiles wechselte er schließlich an die Universität von Michigan.
In Michigan entwickelte sich Klein zu einem Schlüsselspieler und führte das Team schließlich als Kapitän an. Seine starke Saison 2025 festigte seinen Ruf als zuverlässiger Tight End. Draft-Experte Daniel Jeremiah lobt besonders seine Schnelligkeit, Beweglichkeit und Fangqualitäten – Eigenschaften, die auch beim NFL Combine überzeugten.
Dort glänzte Klein mit einer Zeit von 4,61 Sekunden über 40 Yards und einem Spitzenwert im Relative Athletic Score. Seine Leistungen weckten das Interesse mehrerer Teams, darunter die Philadelphia Eagles, Cincinnati Bengals, Detroit Lions, Houston Texans und Arizona Cardinals. Als Vorbild nennt er NFL-Stars wie Travis Kelce, George Kittle, Tony Gonzalez und Rob Gronkowski.
Die Prognosen sehen Klein als wahrscheinlichen Pick in den Runden drei bis sieben, mit der Chance, noch am späten zweiten oder frühen dritten Draft-Tag ausgewählt zu werden. Sollte er gedraftet werden, würde er dem kleinen Kreis deutscher NFL-Spieler beitreten.
Sein Weg vom Kölner Nachwuchssportler zum Draft-Kandidaten zeigt Kleins Entschlossenheit und Anpassungsfähigkeit. Teams schätzen seine Athletik und Führungsqualitäten – das macht ihn zu einer attraktiven Option für die späteren Runden. Seine mögliche Auswahl könnte zudem internationalen Spielern den Weg in den American Football weiter ebnen.






