Maximilian Davis vereint Goldene Zwanziger mit moderner Ferragamo-Ästhetik
Philipp SchulteMaximilian Davis vereint Goldene Zwanziger mit moderner Ferragamo-Ästhetik
Maximilian Davis hat seine neueste Kollektion für Ferragamo präsentiert – eine verfeinerte Interpretation von Alltagsmode, die stark von den 1920er-Jahren geprägt ist. Die Entwürfe verbinden künstlerische Einflüsse mit modernem Handwerk auf elegante Weise.
Inspiriert von der Ära der Goldenen Zwanziger geht die Kollektion über die Mode der Zeit hinaus und bezieht auch ihre Künstler und Kreative mit ein. Die künstlerische Arbeit von Man Ray und der Kubismus prägten die Muster, die gefalteten Konstruktionen sowie die Farbpalette. Patchwork-Techniken erinnerten an Kunstcollagen, während experimentelle Materialkombinationen den Stücken Tiefe verliehen.
Davis setzte auf Leinen wegen seiner natürlichen Textur, reichhaltige Wildleder für zeitlose Garderoben-Basics und Leder in Kombination mit anderen Stoffen. Dezent getragene Anklänge an die Epoche zeigten sich in bedruckten Plisée-Oberteilen, Schal-Drapierungen und Abendroben. Besonders ins Auge stachen zwei moderne Flapper-Kleider mit goldfarbenen Lamé-Plissees und metallischen Satin-Einsätzen.
Auch ein schokoladenfarbener Bomberjacke und Herrenmäntel mit Reißverschluss und Lederapplikationen zogen die Blicke auf sich. Jedes Stück spiegelte Davis’ präzise Vision und seinen akribischen Gestaltungsansatz wider.
Die Kollektion unterstreicht Davis’ Fähigkeit, historische Inspiration mit zeitgenössischem Stil zu verbinden. Durch den Einsatz von Texturen und künstlerischen Bezügen entsteht eine stimmige, tragbare Linie für Ferragamo. Die Designs sprechen all jene an, die nach raffinierter Eleganz mit einer kreativen Note suchen.






