Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche trotz explodierender Kosten
Philipp SchulteMönchengladbachs Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche trotz explodierender Kosten
Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt stabile Strom- und Gasnutzung im Jahr 2024 – trotz steigender Kosten
Laut dem jüngsten Energiebericht der Stadt Mönchengladbach blieb der Verbrauch von Strom und Gas im Jahr 2024 weitgehend stabil, obwohl die Ausgaben deutlich stiegen. Für die Energieversorgung ihrer Gebäude gab die Kommune 10,7 Millionen Euro aus – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Erhebung umfasst über 350 städtische Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern.
Der Stromverbrauch in den kommunalen Gebäuden lag mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert auf Vorjahresniveau. Fast die Hälfte (49 Prozent) entfiel dabei auf Schulen. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden konstant, während der Heizölbedarf von 4,75 auf 6 Millionen Kilowattstunden anstieg.
Der CO₂-Fußabdruck der Stadt veränderte sich kaum und blieb bei 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Um die Emissionen zu senken, investierte die Stadtverwaltung rund 850.000 Euro in die Modernisierung von Beleuchtungsanlagen. Die Hälfte der Kosten wurde dabei durch eine Bundesförderung für Klimaschutz getragen.
Geplant sind weitere Maßnahmen, darunter der Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle. Zudem soll eine zentrale Datenplattform geschaffen werden, die Wasser- und Wärmezähler integriert, um die Verbräuche besser überwachen zu können.
Trotz der gestiegenen Energiekosten zeigten sich die Verbrauchsmuster in Mönchengladbach 2024 kaum verändert. Der Bericht unterstreicht die laufenden Bemühungen, die Infrastruktur zu modernisieren und die Emissionen zu reduzieren. Künftige Upgrades wie die digitale Zählertechnik sollen die Effizienz in den städtischen Gebäuden weiter steigern.






