10 May 2026, 06:15

Münster plant neue Fußgängerzone in der Innenstadt – was ändert sich?

Stadtstra├če mit Fahrzeugen, überquerung für Fu├čg├Ąnger, Strommasten, Geb├Ąude und bew├Âlktem Himmel.

Münster plant neue Fußgängerzone in der Innenstadt – was ändert sich?

Bald könnte in Münsters Innenstadt eine neue Fußgängerzone entstehen. Die SPD hat vorgeschlagen, Teile des Heinrich-Peters-Platzes, des Veestherrnwegs und der Wilhelm-Bockelmann-Straße für den Autoverkehr zu sperren. Befürworter argumentieren, dass die Maßnahme die Sicherheit erhöhen und den Lärm reduzieren würde.

Der Plan konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: den Heinrich-Peters-Platz, einen Abschnitt des Veestherrnwegs sowie einen Teil der Wilhelm-Bockelmann-Straße. Letztere ist zwar bereits mit einem Tempolimit versehen, doch halten sich viele Autofahrer nicht daran – was für Fußgänger und Radfahrer eine Gefahr darstellt. Die Umwandlung in eine Fußgängerzone würde diese Risiken mindern und gleichzeitig die Kosten gering halten.

Für den Veestherrnweg ist eine Teilabriegelung vorgesehen, um die Parkplätze für Münster-Touristik zu erhalten. Lieferungen für die ansässigen Geschäfte wären weiterhin möglich, und der wöchentliche Markt könnte wie gewohnt stattfinden. Der Stadtplaner Stephan Fähnrich bestätigte, dass die Verwaltung den Antrag prüft und für die nächste Sitzung einen Beschlussentwurf erarbeiten wird.

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Die politische Unterstützung für das Vorhaben wächst. Beate Spieker von den Grünen schlug vor, mit einer Testphase zu beginnen, um die Auswirkungen zu evaluieren. Harved Scheiger, ebenfalls von den Grünen, regte an, die Zone entlang der gesamten Wilhelm-Bockelmann-Straße auszudehnen und die lokalen Geschäftsinhaber einzubinden. Stefan Sorge von der Münster-Union nannte die Idee „sinnvoll“ und empfahl, am Walter-Erbes-Platz wieder zeitlich begrenztes Parken einzuführen.

Die Stadtverwaltung steht hinter dem Projekt und will die Innenstadt damit attraktiver gestalten. Bei einer Genehmigung stünden die Verbesserung der Fußgängersicherheit und die Reduzierung des Verkehrslarms im Vordergrund. Eine endgültige Entscheidung wird nach weiteren Beratungen und einer Abstimmung im Rat fallen.

Quelle