Münster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Julian FrankeMünster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Bezirksregierung Münster und IHK Nord Westfalen vertiefen Zusammenarbeit in der Berufsausbildung
Die Bezirksregierung Münster und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen intensivieren ihre Kooperation im Bereich der beruflichen Ausbildung – mit einem besonderen Fokus auf die Geoinformationstechnologie, ein Schlüsselfeld für den digitalen Fortschritt. Beide Institutionen wollen so den Fachkräftenachwuchs für die Zukunft der Region sichern.
Während die Bezirksregierung Münster für die Ausbildung im öffentlichen Sektor zuständig ist, organisiert die IHK Nord Westfalen die berufliche Qualifizierung in Handel und Industrie im Münsterland. Durch die Bündelung bestehender technischer und personeller Ressourcen sollen Abläufe effizienter gestaltet werden.
Ein gemeinsamer Prüfungsausschuss wird künftig alle Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster bewerten. Dadurch werden einheitliche Standards gewährleistet. Die Geschäftsstelle des Ausschusses wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker:innen spielen in diesem Bereich eine zentrale Rolle. Sie erfassen, verarbeiten und visualisieren raumbezogene Daten mithilfe modernster Messtechnik. Ihre Arbeit ist essenziell für die wachsende Nachfrage nach digitalen Kartierungen und räumlichen Analysen.
Durch die Zusammenarbeit entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsgremien. Für alle Auszubildenden in der Geoinformationstechnologie gelten nun einheitliche Bewertungskriterien. Die Initiative stärkt damit den Fachkräftenachwuchs für die digitale Wirtschaft.






