Nils-Ole Book wird neuer BVB-Sportdirektor – ein Talentförderer mit Vision
Anton MeyerNils-Ole Book wird neuer BVB-Sportdirektor – ein Talentförderer mit Vision
Borussia Dortmund hat Nils-Ole Book als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der Verein bestätigte seine Berufung am Montag und holt damit einen Führungskräftetypen an Bord, der für die Förderung von Talenten und den Aufbau von Erfolg bekannt ist. Sein Aufstieg durch die unteren Ligen des deutschen Fußballs verlief dabei außergewöhnlich schnell.
Books Weg nach Dortmund hätte fast einen Zwischenstopp beim Rivalen Schalke 04 eingeschlossen. Doch Fotos von ihm in einem BVB-Trikot sollen die Verantwortlichen der Königsblauen gezögert haben – aus Sorge vor negativen Reaktionen der eigenen Fans.
Seine Karriere im Fußballmanagement begann Book nach seinem Rücktritt als aktiver Spieler im Jahr 2017. Er hatte unter anderem für Rot-Weiss Ahlen, MSV Duisburg und SV Wehen Wiesbaden gespielt, jedoch nie für Schalke. Seine erste bedeutende Position übernahm er beim SV Elversberg, wo er 2017 als Scout einstieg und bereits ein Jahr später zum Sportdirektor aufstieg.
Unter seiner Führung feierte Elversberg zwei aufeinanderfolgende Aufstiege: Von der Regionalliga 2022 bis an die Spitze der 2. Bundesliga 2023. Book setzte dabei auf die Entwicklung junger Spieler und steigerte den Marktwert des Kaders deutlich. Sein Erfolg weckte das Interesse anderer Vereine, darunter Schalke und Borussia Mönchengladbach, doch er blieb bis Oktober 2025 bei Elversberg.
Dortmunds Suche nach einem neuen Sportdirektor führte schließlich zu Book, der einen Vertrag bis Juni 2029 unterzeichnete. Lars Ricken, BVB-Sportdirektor, bezeichnete ihn als den "Top-Kandidaten" für die Position. Carsten Cramer, Mitglied des Vorstands, lobte Books Ehrgeiz und seine Fähigkeit, starke Teamdynamiken aufzubauen.
Offiziell übernimmt Book nun die Verantwortung in Dortmund mit einem klaren Auftrag: den Verein mit mutigen Entscheidungen und Erfolgen voranzubringen. Seine Bilanz aus Aufstiegen und Spielertalentförderung deutet auf einen Fokus auf nachhaltiges Wachstum hin. Der BVB setzt nun auf ihn, um die Zukunft des Vereins im deutschen Fußball zu stärken.






