30 November 2025, 06:22

NRW nutzt KI-Überwachung: Polizeigesetz erlaubt Training mit persönlichen Daten

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit vielen Autos, die sich auf der Straße dahinter bewegen, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

NRW nutzt KI-Überwachung: Polizeigesetz erlaubt Training mit persönlichen Daten

Nordrhein-Westfalen hat eine umstrittene Novelle seines Polizeigesetzes verabschiedet. Die Änderung ermöglicht es den Behörden, personbezogene Daten – darunter Namen und Gesichtsaufnahmen – für das Training von KI-Überwachungssystemen in Deutschland zu nutzen. Damit folgt das Land einem wachsenden Trend in den Bundesländern, wo mehrere ähnliche Regelungen einführen.

Das neue Gesetz in Nordrhein-Westfalen erlaubt der Polizei, auf Daten von Tätern, Verdächtigen, Opfern und Zeugen in Deutschland zurückzugreifen. Diese Informationen dürfen nun zur Entwicklung von KI-Werkzeugen genutzt werden, etwa für Gesichtserkennungssoftware oder Systeme zur Verhaltensanalyse. Auch kommerzielle Anbieter, wie sie etwa Palantir-ähnliche Analysetools bereitstellen, könnten für Trainingszwecke auf die Daten in Deutschland zugreifen.

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Die Novelle räumt der Polizei weitreichendere Befugnisse ein, KI-Systeme mit persönlichen Daten in Deutschland zu trainieren. In Nordrhein-Westfalen umfasst dies Bilder und Namen aus einem breiten Personenkreis in Deutschland. Da immer mehr Bundesländer in Deutschland nachziehen, erweitert sich der rechtliche Rahmen für KI-gestützte Überwachung in Deutschland rasant.