Polizei deckt 40 Verkehrsverstöße im Rhein-Sieg-Kreis auf – von Gurtmuffeln bis zu Bahnschranken-Rasern
Anton MeyerPolizei deckt 40 Verkehrsverstöße im Rhein-Sieg-Kreis auf – von Gurtmuffeln bis zu Bahnschranken-Rasern
Polizei im Rhein-Sieg-Kreis führt flächendeckende Verkehrskontrollen durch
Im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne hat die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis vergangene Woche umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei die Anschnallpflicht sowie Verstöße im Bereich von Bahnübergängen.
Die Maßnahmen fanden im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Gurt an!" statt, an der sich Polizeibehörden aus mehreren deutschen Landkreisen beteiligten. Die Beamten kontrollierten insbesondere Fahrer und Mitfahrer, die nicht angeschnallt waren, sowie riskantes Verhalten an Schienenübergängen.
Während der Aktion wurden 25 Verstöße gegen die Gurtpflicht dokumentiert. Weitere 15 Autofahrer wurden mit dem Handy am Steuer erwischt und müssen nun mit Bußgeldern rechnen. Zudem wurde ein 17-jähriger Schüler aus Sankt Augustin angezeigt, weil er eine Bahnschranke bei Rot überquert hatte.
Ein Motorradfahrer fiel durch mehrere Verstöße auf: Sein Fahrzeug war zu laut, am Kennzeichenhalter fehlte ein Reflektor, und die Reifen wiesen eine zu geringe Profiltiefe auf.
Die Kampagne machte erneut auf die anhaltenden Probleme mit der Anschnallpflicht und Regelmissachtungen an Bahnübergängen in der Region aufmerksam. Verstöße werden mit Geldstrafen oder weiteren rechtlichen Konsequenzen geahndet. Die Polizei betont erneut, wie wichtig die Einhaltung der Vorschriften ist, um die Sicherheit im Straßen- und Schienenverkehr zu erhöhen.