Polizei kontrolliert Schulwege: Neun Radfahrer erhalten Verwarnungsgelder in NRW
Julian FrankePolizei kontrolliert Schulwege: Neun Radfahrer erhalten Verwarnungsgelder in NRW
Polizei in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld hat vom 3. bis 5. Dezember 2024 Kontrollen von Radfahrenden auf Schulwegen durchgeführt. Die Aktion fand zwischen 7:00 und 8:30 Uhr statt, um die Sicherheit während des morgendlichen Berufs- und Schulverkehrs zu überwachen.
Bei den Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass die meisten jungen Radfahrerinnen und Radfahrer über die vorgeschriebene Ausstattung und funktionierende Fahrradbeleuchtung verfügten. Dennoch erhielten neun Fahrende ab 14 Jahren Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen. Zudem verschickten die Behörden 15 Schreiben an Eltern, in denen sie dazu aufgerufen wurden, die Fahrräder ihrer Kinder zu reparieren und den Vorschriften entsprechend auszustatten.
Ziel der Initiative war es, die Bedeutung der Sichtbarkeit von Radfahrenden zu unterstreichen. Die Polizei ging dabei auch auf die örtliche Bevölkerung zu, um das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen.
Die Unfallstatistiken zeigen einen Rückgang der Verletzungen bei Fahrrad- und E-Bike-Fahrenden: von 360 im Jahr 2022 auf 307 im Jahr 2023. Auch die Zahl der verletzten Kinder auf dem Schulweg sank – 2022 wurde ein Fall registriert, 2023 waren es zwei.
Die Kontrollen endeten mit Hinweisen zu sicherem Radfahren. Eltern wurden über notwendige Verbesserungen informiert. Die Daten deuten auf einen leichten Rückgang der fahrradbezogenen Unfälle im vergangenen Jahr hin.
