29 June 2026, 06:14

Rasante Verfolgungsjagd endet mit Grabstein-Crash auf Euskirchener Friedhof

POL-EU: Der letzte Ruheplatz - Nicht geeignet für fliehende Fahrzeuge

Rasante Verfolgungsjagd endet mit Grabstein-Crash auf Euskirchener Friedhof

Ein 40-jähriger Mann aus Euskirchen führte die Polizei in den frühen Morgenstunden vor dem Nikolaustag auf eine rasante Verfolgungsjagd. Die Flucht begann, nachdem er die Aufforderung zum Anhalten ignorierte und mit hoher Geschwindigkeit davonraste. Die Behörden prüfen nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen, ob er zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist.

Der Vorfall ereignete sich um 1:08 Uhr, als der Mann sich weigerte, den Anweisungen einer Polizeistreife Folge zu leisten. Er beschleunigte und löste damit eine Verfolgungsfahrt aus. Diese endete abrupt, als sein Fahrzeug gegen einen Poller prallte und in das Gelände des Friedhofs Kreuzweingarten abkam.

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Dort kollidierte der Wagen mit einem Grabstein und beschädigte mehrere Gräber. Der Mann verließ daraufhin sein Auto und ließ Schlüsselbund sowie Geldbörse zurück. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug als Beweismittel.

Ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, illegales Straßenrennen und Störung der Totenruhe. Die örtliche Polizei erinnerte die Bevölkerung daran, dass Friedhöfe keine Rennstrecken seien.

Die Ermittlungen der Verkehrsabteilung dauern an. Die Vorfälle haben schwerwiegende Konsequenzen für den Mann, dessen Fahreignung derzeit überprüft wird. Die Polizei betonte erneut die Bedeutung der Einhaltung der Verkehrsregeln und des Respekts vor öffentlichen Räumen.

Quelle