Recklinghausen kämpft am Tag ohne Verkehrstote für mehr Sicherheit auf den Straßen
Julian FrankeRecklinghausen kämpft am Tag ohne Verkehrstote für mehr Sicherheit auf den Straßen
Am 18. September 2025 beteiligt sich die Polizei Recklinghausen am europaweiten Tag ohne Verkehrstote. Die Aktion soll auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen und die Zahl der Unfälle verringern. An diesem Tag werden die Beamten im gesamten Kreisgebiet verstärkt Kontrollen durchführen und präsent sein.
Die Initiative ist Teil der Bemühungen der lokalen Behörden, die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Im Jahr 2024 kamen im Zuständigkeitsbereich der Recklinghäuser Polizei zwölf Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Jeder dieser Todesfälle hinterlässt Familien und Gemeinschaften tief erschüttert.
Um den Aktionstag zu würdigen, wird es am Donnerstag verstärkte Verkehrskontrollen geben. Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, sich konzentriert zu verhalten, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und Ablenkungen zu vermeiden. Zudem betont die Behörde, dass schon die Einhaltung einfacher Regeln Tragödien verhindern kann.
Doch auch über den Aktionstag hinaus geht die Präventionsarbeit weiter. Das Programm Crash Kurs NRW, das unter anderem Berichte von Angehörigen enthält, die ihre Angehörigen durch Verkehrsunfälle verloren haben, wird im November wieder an Schulen im Kreisgebiet stattfinden. Die Veranstaltungen sollen jungen Menschen die realen Folgen von rücksichtslosem Fahrverhalten vor Augen führen.
Medienanfragen zur Kampagne können an Andreas Lesch von der Polizeidirektion Recklinghausen gerichtet werden. Er ist unter der Telefonnummer 02361 55 1031 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Die Polizei hofft, dass die gemeinsamen Anstrengungen zu mehr Sicherheit auf den Straßen der Region führen werden.






