Rheinberg Stadtverordnetenversammlung billigt ersten Rheinberg-Wärmeplan
Lina SchmidtRheinberg Stadtverordnetenversammlung billigt ersten Rheinberg-Wärmeplan
Rheinberg gehört zu den ersten deutschen Städten, die einen Wärmewendeplan eingeführt haben. Der Stadtrat verabschiedete die Strategie am 11. Dezember 2025 – und liegt damit deutlich vor dem bundesweiten Stichtag. Das Ziel: Die Bürger:innen sollen in den kommenden Jahren schrittweise zu klimafreundlichen Heizlösungen geführt werden.
Der neue Plan enthält klare Empfehlungen für Heizsysteme in allen Rheinberger Stadtteilen. Von einer langfristigen Nutzung von Gas- oder Ölheizungen wird abgeraten – mit Verweis auf künftige gesetzliche Verschärfungen und steigende Kosten. Stattdessen wirbt die Stadt für Alternativen wie Wärmepumpen, Solarthermie-Anlagen, Hybridlösungen oder Biomasseheizungen.
Bürger:innen können nun prüfen, welches System am besten zu ihrem Zuhause passt. Das Klimaschutzamt der Stadt, geleitet von Benjamin Segref, bietet kostenlose und unabhängige Energieberatung an. Dazu gehören „Dr. Haus“-Hausbesuche sowie individuelle Stadtenergie-Checks. Der Plan schafft zudem rechtliche und finanzielle Planungssicherheit für Hauseigentümer:innen. Durch den frühen Start hat Rheinberg sicherstellt, dass die Bürger:innen genug Zeit für die Umstellung haben – noch vor dem gesetzlichen Stichtag am 30. Juni 2028. Bei Fragen steht das Amt unter den Rufnummern +49 2843 171-498 oder 171-493 sowie per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Der Wärmewendeplan gibt den Rheinberger:innen eine klare Orientierung für nachhaltige Heizentscheidungen. Er reduziert Unsicherheiten über künftige Vorschriften und unterstützt den Umstieg auf grüne Energien. Dank des vorausschauenden Vorgehens der Stadt können Haushalte ihre Modernisierungen nun mit Weitsicht planen.
