Routinekontrolle in Aachen-Vetschau eskaliert: Drogen, Waffe und illegale Einreise aufgedeckt
Philipp SchulteRoutinekontrolle in Aachen-Vetschau eskaliert: Drogen, Waffe und illegale Einreise aufgedeckt
Routine-Kontrolle in Aachen-Vetschau führt zu mehreren Anzeigen
Eine standardmäßige Verkehrskontrolle in Aachen-Vetschau eskalierte am 16. Juni 2025 zu einem größeren Vorfall, nachdem eine belgische Fahrerin und ihr türkischer Beifahrer angehalten wurden. Das Duo versuchte zunächst, die Polizeikontrolle zu umgehen, wurde jedoch bei einer gründlichen Durchsuchung ihres Fahrzeugs gestellt. Dabei entdeckten Beamte Drogen, eine Waffe sowie unregelmäßige Reisedokumente.
Der Vorfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als die 30-jährige Belgierin versuchte, den Bundespolizeiposten zu umfahren. Die Behörden griffen sofort ein und unterzogen beide Insassen einer umfassenden Überprüfung. Die Fahrerin präsentierte zwar einen belgischen Führerschein in der Probezeit sowie einen gültigen Personalausweis, doch bleibt unklar, ob sie damit rechtmäßig ein Kraftfahrzeug führen darf.
Der 27-jährige türkische Beifahrer konnte hingegen die für die Grenzübertritt erforderlichen Papiere nicht vorlegen. Daraufhin wurde er wegen unerlaubter Einreise angezeigt und erhielt sofort ein Einreiseverbot für Deutschland.
Bei der Fahrzeugdurchsuchung stießen die Beamten auf eine verschweißte Tüte mit Marihuana sowie ein Butterflymesser. Diese Funde führten zu weiteren Vorwürfen gegen die Frau, darunter Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz.
Die Fahrerin muss sich nun wegen mehrerer Delikte verantworten: Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, Beihilfe zur illegalen Einreise sowie Drogen- und Waffenbesitz. Der türkische Beifahrer wurde aufgrund fehlender Unterlagen an der Grenze abgewiesen. Die Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des von der Belgierin genutzten Probe-Führerscheins laufen derweil weiter.






