10 November 2025, 00:10

Schelladler „Alaska“ nach sechs Wochen Wildnis wieder sicher im Falknerei-Zentrum

Eine Taube steht auf sandigem Boden vor einer Wand.

Schelladler „Alaska“ nach sechs Wochen Wildnis wieder sicher im Falknerei-Zentrum

Schelladler „Alaska“ entkommen – nach sechs Wochen wieder gefangen

Ein Schelladler mit Namen Alaska ist am Sonntag aus dem Falknerei-Zentrum Harz in Bad Sachsa entflogen und hat bei Naturschützern für Sorgen gesorgt. Obwohl sich die Mitarbeiter des Zentrums mit Stadttauben auskennen, hatten sie noch nie zuvor einen Schelladler betreut. Der in Gefangenschaft aufgewachsene Vogel konnte nicht selbst jagen und überlebte etwa sechs Wochen lang auf sich allein gestellt.

Alaska, die größte Adlerart der Welt mit ihrem markanten gelben Schnabel und den schwarz-weißen gestreiften Schwingen, wurde zunächst in der Nähe gesichtet, konnte aber täglich Hunderte Kilometer zurücklegen. Falkner Rochus Brotzer fing den Adler am Mittwochnachmittag auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa wieder ein. Dass der Vogel überlebte, ist bemerkenswert – schließlich konnte er nicht jagen und fand auf seiner Reise kaum Nahrung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unterdessen wurde ein Elch namens Erwin im Kinzigtal gesichtet, der sich in Richtung Region auf den Weg gemacht hatte. Anders als Alaska erreichte Erwin Baden-Baden jedoch nie.

Die Wiederergreifung Alaskas ist eine Erleichterung für das Falknerei-Zentrum Harz, da Schelladler in der Region nicht heimisch sind und spezielle Pflege benötigen. Nun wird sich das Zentrum darauf konzentrieren, Alaskas Gesundheit zu stabilisieren und künftige Fluchtversuche zu verhindern. Erwins Wanderung bleibt unterdessen rätselhaft – weitere Sichtungen in Baden-Baden gab es nicht.