Schulausschuss vergisst betroffene Schulen – Fraktionschefin räumt Fehler ein
Philipp SchulteSchulausschuss vergisst betroffene Schulen – Fraktionschefin räumt Fehler ein
Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hatte eine Sitzung des Schulausschusses wegen eines Terminüberschneidung versäumt. Später räumte sie ein, dass der Ausschuss versäumt habe, eine Pause einzulegen, um betroffenen Schulgemeinschaften das Wort zu erteilen.
Während der Sitzung erhielten Vertreter der betroffenen Schulen keine Gelegenheit, ihre Bedenken vorzutragen. Preuß-Buchholz zeigte sich überrascht über diese Unterlassung, da eine solche Pause rechtlich hätte ermöglicht werden können, um ihre Anliegen zu berücksichtigen.
Sie betonte, wie wichtig es sei, die direkt Betroffenen anzuhören, bevor schwierige Entscheidungen getroffen würden. Als Reaktion darauf plant ihre Fraktion, in der entscheidenden Junisitzung des Schulausschusses eine solche Pause zu beantragen, um den betroffenen Parteien Gehör zu verschaffen.
Preuß-Buchholz räumte zudem ein, dass der Ausschuss kollektiv den richtigen Zeitpunkt zum Handeln verpasst habe. Nun würden persönliche Gespräche organisiert, um die Angelegenheit weiter zu klären.
Die Politikerin will ein klares politisches Signal senden, dass das Versäumnis unbeabsichtigt war und sich nicht wiederholen dürfe. Die beantragte Pause solle das Verfahren korrigieren und den betroffenen Schulgemeinschaften eine Plattform bieten, um ihre Positionen darzulegen.






