Solingen bekommt neue Gleichstellungsbeauftragte mit klarem Fokus auf Teilhabe und Vielfalt
Philipp SchulteSolingen bekommt neue Gleichstellungsbeauftragte mit klarem Fokus auf Teilhabe und Vielfalt
Maria Carroccio Ricchiuti wird im April die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Solingen. Die ausgebildete Soziologin mit einem Master in Community Development bringt jahrelange Erfahrung in der Sozialarbeit und Kommunalverwaltung mit. Ihre Ernennung folgt auf den Abschied von Aldona Fenz, die sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwendet.
Ricchiuti hat den Großteil ihrer Karriere im Solinger Sozialbereich gearbeitet. Zuvor war sie als Fachkraft für sozialpädagogische Arbeit im Kommunalen Integrationszentrum tätig und fungierte als Quartiersmanagerin in Hasseldelle. Seit Ende 2018 leitet sie zudem die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss".
In ihrer neuen Funktion wird sie sich auf faire Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt konzentrieren. Ein zentrales Anliegen wird die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Ricchiuti strebt an, die Lücke zwischen gesetzlichen Gleichstellungsmaßnahmen und deren Umsetzung im Alltag zu schließen.
Um dies zu erreichen, plant sie eine enge Zusammenarbeit mit Kolleg:innen in der Verwaltung sowie einen offenen Austausch mit der Bürgerschaft. Ihr soziologischer Hintergrund und ihre praktische Erfahrung in lokalen Projekten qualifizieren sie ideal für diese Aufgabe.
Ricchiutis Amtsantritt fällt in eine Phase, in der Solingen seine Gleichstellungspolitik ausbauen will. Offiziell tritt sie ihre Stelle im April an und übernimmt damit von Fenz, die das Amt mehrere Jahre innehatte. Mit ihrem Fokus auf Kooperation und pragmatische Lösungen wird die neue Beauftragte die Gleichstellungsarbeit der Stadt in den kommenden Jahren prägen.






