Solingen droht neues Millionenloch bei den Verkehrsbetrieben – SPD warnt vor Kürzungen
Anton MeyerSolingen droht neues Millionenloch bei den Verkehrsbetrieben – SPD warnt vor Kürzungen
Solinger Verkehrsbetriebe stehen vor neuem Millionenloch von fast drei Millionen Euro
Die städtischen Verkehrsbetriebe in Solingen sehen sich mit einem frischen Finanzdefizit von knapp drei Millionen Euro konfrontiert. Die Nachricht hat bei lokalen Politikern Sorgen über die Zukunft des ÖPNV ausgelöst. Vertreter der SPD haben bereits ihren Widerstand gegen geplante Kürzungen angekündigt.
SPD-Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz betonte, ihre Partei werde sich gegen jede geplante Reduzierung des Busangebots stemmen. Sie warnte, solche Einschnitte könnten das Verkehrsnetz auf Jahre beschädigen. Gleichzeitig forderte sie Bund und Land auf, langfristige Fördermittel bereitzustellen, um den Ausbau der Dienstleistungen voranzutreiben und die Klimaziele zu erreichen.
Ernst Lauterjung, SPD-Vertreter im Aufsichtsrat der Stadtwerke, deutete an, das neue Defizit könne möglicherweise aus dem bestehenden Haushalt gedeckt werden. Allerdings äußerte er auch Bedenken hinsichtlich möglicher Stellenstreichungen bei den Stadtwerken. Lauterjung ergänzte, ein zuverlässiger ÖPNV müsse als zentrale kommunale Aufgabe betrachtet werden.
Die Partei dankte Stadtkämmerer Daniel Wieneke für die Erarbeitung eines Vorschlags, der nun von den Politikern geprüft werden soll.
Die finanzielle Lücke hat zu Forderungen nach externer Förderung und internen Haushaltsanpassungen geführt. Die SPD-Politiker betonen, es gelte, sowohl die Dienstleistungen als auch Arbeitsplätze zu schützen. Die weiteren Schritte hängen von den politischen Beratungen der kommenden Wochen ab.
