Solingen setzt auf neue Wirtschaftsförderung für mehr Wachstum und Innovation
Julian FrankeSolingen setzt auf neue Wirtschaftsförderung für mehr Wachstum und Innovation
Die Wirtschaftsförderung Solingen soll künftig eine zentralere Rolle für das Wachstum der Stadt einnehmen. Die Behörde wird als erste Anlaufstelle für Unternehmen fungieren und sie bei der Bewältigung bürokratischer Hürden unterstützen. Mit ihren erweiterten Aufgaben soll verhindert werden, dass Firmen wegen langer Bearbeitungszeiten in andere Kommunen abwandern.
Der Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung verlagert sich auf Solingens „weiche“ Standortfaktoren. Dazu zählen die wirtschaftliche Diversifizierung sowie eine engere Verzahnung von Unternehmen und Wissenschaft. Langfristig soll die Behörde zu einer Denkfabrik werden, die diese Prozesse vorantreibt.
Eine klarere Aufgabenteilung zwischen der Wirtschaftsförderung und anderen Akteuren ist entscheidend. Während die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) die Flächenentwicklung steuert, übernimmt die Wirtschaftsförderung die Beratung. Diese Trennung soll Doppelstrukturen abbauen und Abläufe effizienter gestalten.
Gleichzeitig müssen die politischen Verantwortlichen die Rahmenbedingungen verbessern, um Wissen, Kapital und Arbeitsplätze anzuziehen. Die Wirtschaftsförderung wird ihr bestehendes Netzwerk nutzen, um die wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen. Ziel ist eine ausgewogene Mischung aus Industrie- und Dienstleistungsbetrieben für nachhaltiges Wachstum.
Die Behörde entlastet Unternehmen von bürokratischem Aufwand und dient als zentrale Unterstützungsplattform. Mit der Neuausrichtung will Solingen Innovation und Effizienz stärken, um die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt zu sichern und Investoren langfristig zu binden.






