SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Sterkrader Schülern über Bildungschancen und Schulfinanzierung
Julian FrankeSPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Sterkrader Schülern über Bildungschancen und Schulfinanzierung
Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Landtag. Im Gespräch ging er auf zentrale Bildungsthemen ein, darunter Finanzierung, Chancengleichheit und die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen stehen.
Zimkeit kritisierte die Vorurteile, denen Gesamtschulen oft ausgesetzt sind, und sprach sich dagegen aus, Schülerinnen und Schüler nach der besuchten Schulform zu bewerten. Er betonte, dass die Bildungspolitik darauf abzielen müsse, allen Kindern gerechtere Chancen zu eröffnen.
Eindeutig positionierte er sich auch gegen die AfD, die er als rechtsextreme Partei bezeichnete, die Hass und Verachtung gegenüber Andersdenkenden schüre. Als SPD-Mitglied bekräftigte er seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien, schloss jedoch jede Kooperation mit der AfD aus.
Zum Thema Schulfinanzierung erkannte Zimkeit an, dass der Bund kürzlich erhebliche Investitionsmittel bereitgestellt habe. Er forderte das Land Nordrhein-Westfalen auf, Verantwortung zu übernehmen, statt die finanziellen Lasten auf Städte wie Oberhausen abzuwälzen. Da er in der Nähe der Gesamtschule Weierheide lebt, verwies er besonders auf den dringenden Bedarf an besserer Infrastruktur und Ausstattung. Er äußerte die Hoffnung, dass ein Großteil der neuen Mittel in lokale Bau- und Sanierungsprojekte fließen werde.
In den vergangenen fünf Jahren gab es jedoch keine konkreten Verbesserungen der schulischen Einrichtungen oder baulichen Verhältnisse, und auch seitens des Landes oder der Stadt wurden keine konkreten Maßnahmen angekündigt.
Zimkeits Besuch unterstrich die Notwendigkeit höherer Investitionen in Schulen und einer gerechteren Bildungspolitik. Seine Äußerungen bekräftigten zudem seine Haltung gegen Extremismus und sein Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit demokratischen Parteien. Die Diskussion vermittelte Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ein klareres Bild der laufenden politischen Bemühungen im Bildungsbereich.






