25 March 2026, 20:15

Strack-Zimmermann und Kubicki: Ein unerwartetes Duo für den FDP-Vorsitz?

Gruppe von Menschen vor einem schwarzen Vorhang mit einer hölzernen Wand im Hintergrund, die scheinbar Mitglieder der Freien Demokraten bei einer Versammlung sind.

Strack-Zimmermann und Kubicki: Ein unerwartetes Duo für den FDP-Vorsitz?

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat signalisiert, dass sie bereit ist, gemeinsam mit Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz zu kandidieren. Der Vorschlag kam nach einem kurzen Gespräch der beiden im Anschluss an das enttäuschende Abschneiden der FDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Sie betont, dass sie trotz früherer Berichte über Spannungen zwischen ihnen gut zusammenarbeiten könnten.

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Das Ergebnis der FDP in Baden-Württemberg hat innerhalb der Partei Besorgnis ausgelöst. Mit nur 4,4 Prozent der Zweitstimmen verfehlte sie den Einzug in den Landtag – ein deutlicher Rückgang gegenüber den rund 9 bis 11 Prozent im Jahr 2021. Dieses Ergebnis spiegelt einen bundesweiten Abwärtstrend wider, da die Partei in anderen Landeswahlen Mühe hat, ihre üblichen 5 bis 10 Prozent zu halten.

Nach der Wahl sprachen Strack-Zimmermann und Kubicki kurz über eine gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz. Sie beschrieb Kubicki als gradlinig, erfahren und in der Partei gut vernetzt. Kubicki lehnte den Vorschlag jedoch zunächst ab.

Strack-Zimmermann schlug zudem vor, den FDP-Stellvertreter Henning Höne in ein Führungsteam einzubinden. Sie schätzt seine politische Erfahrung und ist überzeugt, dass seine Generation die Zukunft der Partei prägen wird. Ihrer Meinung nach könnte eine Zusammenarbeit der drei dabei helfen, nach den jüngsten Rückschlägen wieder Vertrauen aufzubauen.

Sie wies Spekulationen zurück, sie und Kubicki könnten nicht miteinander arbeiten. Stattdessen argumentierte sie, dass ein gemeinsames Ticket unterschiedliche Wählergruppen ansprechen und die Attraktivität der Partei stärken würde.

Angesichts des Wahldebakels steht die FDP nun vor einer Führungsentscheidung. Strack-Zimmermann bleibt offen für eine Zusammenarbeit mit Kubicki oder Höne und sieht darin eine Möglichkeit, die Partei zu stabilisieren. Der Ausgang hängt davon ab, ob Kubicki seine anfängliche Absage überdenkt und wie die Partei auf den Vorschlag reagiert.

Quelle