Thomas Rachel wird neuer Religionsbeauftragter der Bundesregierung
Thomas Rachel, langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestags, hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Seine Ernennung, die im Mai 2025 in Kraft trat, krönt Jahrzehnte politischen und religiösen Engagements. Der 1962 in Düren geborene Rachel hat seine politische Laufbahn stets mit aktiver Mitwirkung in kirchlichen und interreligiösen Organisationen verbunden.
Erstmals zog Rachel 1994 in den Bundestag ein. Von 2005 bis 2021 wirkte er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit wurde er 2006 zudem Mitglied des Kuratoriums der Leo-Baeck-Stiftung – ein Amt, das er bis heute innehat.
2015 schloss er sich dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Sein Fokus auf religiöse und interreligiöse Themen vertiefte sich 2021 weiter, als er Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften wurde. Noch im selben Jahr zog er in den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein.
Zwischen 2021 und 2025 war Rachel stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Seit 2024 gehört er dem Kuratorium der Hermann-Kunst-Stiftung an, die die Erforschung des Neuen Testaments fördert. Seine jüngste Berufung zum Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit geht mit seiner ersten vollwertigen Mitgliedschaft im Auswärtigen Ausschuss seit 2025 einher.
Rachels politische Karriere umfasst mittlerweile über 30 Jahre im Parlament, geprägt von Tätigkeiten in den Bereichen Bildung, Außenpolitik und Religionsfragen. Sein aktuelles Amt als Religionsbeauftragter erweitert seine Verantwortung in Regierung und Kirche gleichermaßen. Nach wie vor engagiert er sich in zahlreichen Stiftungen und Gremien – an der Schnittstelle von Politik und Glaube.






