Toyota baut Schienenlogistik in Europa aus und setzt auf neue Führungskraft
Lina SchmidtToyota baut Schienenlogistik in Europa aus und setzt auf neue Führungskraft
Toyota baut seine Schienenlogistik in Europa weiter aus. Das Unternehmen importiert nun Fahrzeuge aus Tschechien und Frankreich über dieselbe Route nach Großbritannien. Dieser Schritt folgt auf die Aufnahme von Exporten aus Großbritannien nach Europa durch den Eurotunnel im vergangenen Jahr.
Toyota hat Lionel Deville mit der Leitung der Fahrzeuglogistik-Strategie in Europa beauftragt. Er übernimmt die Position von Kazuhiro Imamura, der in eine neue Rolle bei Toyota in Japan zurückgekehrt ist. Mit über 22 Jahren Erfahrung im Unternehmen bringt Deville Kenntnisse aus den Bereichen Produktion, Produktplanung und Einkauf in seine neue Funktion ein.
Seine Aufgabe besteht darin, die Partnerschaften im Bereich der Fahrzeuglogistik neu zu gestalten. Ziel ist es, Toyota zum bevorzugten Partner für den Transport von Fertigfahrzeugen – sowohl eingehend als auch ausgehend – zu machen. Zudem plant das Unternehmen, in den kommenden Jahren weitere Standorte an das Schienennetz anzubinden.
Darüber hinaus verknüpft Toyota die Produktion enger mit der Fahrzeuglogistik, um die Effizienz zu steigern. Dieser Ansatz soll Störungen verringern und die Nachhaltigkeit verbessern. In den USA hat Missy Pearlman die Leitung von Toyota Logistics Services übernommen und folgt damit auf Lee Hobgood.
Die Veränderungen spiegeln Toyotas Bestrebungen wider, die Logistik zu optimieren und das europäische Schienennetz zu stärken. Devilles Ernennung unterstreicht den Fokus auf Zusammenarbeit und langfristiges Wachstum. Das Unternehmen passt seine Abläufe kontinuierlich an, um sich an die sich wandelnde Nachfrage anzupassen.
